George Clooney findet ehrliche Worte zum Thema Reue
George Clooney (64) hat in seinem letzten Interview ernstere Töne angeschlagen und dabei offen über das Thema Reue gesprochen. Der Schauspieler war bei Good Morning America zu Gast, um seinen neuen Film "Jay Kelly" vorzustellen, in dem ein alternder Star nach Jahren im Rampenlicht wieder zu sich selbst finden will. Auf die Frage, ob ihn die Rolle zu eigenen Bilanzfragen gebracht habe, antwortete George ehrlich: "Nun, jeder empfindet Reue, es wäre lächerlich, das nicht zu tun", sagte er und legte nach: "Jeder hat Dinge, die er im Nachhinein lieber anders gehandhabt hätte." Konkrete Beispiele nannte der Hollywood-Star nicht, machte aber mit Blick auf seine Karriere Humor zum Begleiter. Über "Batman & Robin" witzelte er: "Das war der großartigste Moment in meiner beruflichen Laufbahn", so George. Und mit einem Augenzwinkern legte er nach: "Ihr wisst, ich war der beste Batman."
Inhaltlich blieb George bei persönlichen Fehltritten zwar vage, dafür zeichnete er ein klares Bild seiner Gegenwart. Der Oscar-Preisträger lebt mit Amal Clooney (47) und den Zwillingen Ella und Alexander in Frankreich. Über die Kehrtwende vom ewigen Junggesellen zum Familienmenschen sagte er bereits: Er habe "diese unglaubliche Frau" getroffen – danach sei alles anders gewesen. Im Gespräch blickte er auch darauf, dass er lange nicht glaubte, Vater zu werden, und nun gerade deshalb sehr bewusst Prioritäten setze.
Privat gönnt sich George viel Zeit mit Amal und den Kindern. Freunde beschreiben das Paar als Team, das Alltag und Arbeit klar trennt und sich Rückzugsräume schafft – nicht zuletzt in der Provence, wo gemeinsame Routinen wichtiger sind als Premieren. George betont immer wieder, wie sehr ihm der späte Einstieg ins Familienleben in die Karten spielt: Er kann Projekte gezielt auswählen und bleibt abseits des Sets erreichbar. Amal, die als Menschenrechtsanwältin arbeitet, und der Schauspieler sollen sich bewusst Abende freihalten, an denen nur Familie zählt.






