Dürfen die Royals Geschenke von Fremden annehmen?
Kurz vor Heiligabend richtet sich der Blick nach Sandringham: Wenn Prinzessin Kate (43) und Prinz William (43) traditionell zum Weihnachts-Spaziergang mit der Familie über das Gelände ziehen, säumen wieder Fans die Wege: Viele mit Blumensträußen, kleinen Geschenktütchen und liebevoll verpackten Päckchen. Doch was passiert mit den Präsenten, die William, Kate und die Kinder Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (10) und Prinz Louis (7) dabei entgegennehmen? Die kurze Antwort sorgt für Staunen: Ja, sie dürfen Geschenke annehmen, allerdings nur unter klaren Bedingungen und mit strengen Regeln, die genau festlegen, was in die royale Handtasche wandern darf und was nicht.
Hinter der festlichen Fassade steht eine detaillierte Geschenkepolitik des Palastes. Demnach dürfen die Royals von Privatpersonen, die sie nicht persönlich kennen, vor allem Blumen, Naschereien und andere Lebensmittel in vernünftigen Mengen annehmen. Ebenfalls erlaubt sind Bücher, sofern ihr Inhalt nicht für Streit sorgt, sowie kleine Aufmerksamkeiten von geringem Wert. Die Grenze liegt bei 150 Pfund. Kommt etwas Größeres oder Teureres ins Spiel, soll geprüft werden, ob die Gabe an den Spender zurückgeht oder als offizielles Geschenk verwaltet wird. Wichtig ist außerdem, dass kein Eindruck entsteht, jemand wolle sich mit einem Geschenk Einfluss verschaffen. Nur wenn daran kein Zweifel besteht, bleibt das Mitbringsel überhaupt im Familienkreis.
Der Weihnachts-Spaziergang in Sandringham ist längst ein Ritual, bei dem William und Kate sich gerne Zeit für spontane Begegnungen nehmen. Wenn die Kinder dabei sind, sind es oft die kleinen Dinge, die hängen bleiben: ein handgeschriebener Brief, ein selbstgemaltes Bild, ein Plätzchen im Papierbeutel. Viele Fans berichten, wie herzlich sich die Familie bedankt und ein paar freundliche Worte wechselt. Das macht den Moment persönlich, auch wenn im Hintergrund klare Regeln gelten, die vor allem eines schützen: die besondere Nähe, die an diesem Tag zwischen der Königsfamilie und den Menschen am Wegesrand entsteht.










