Noah Schnapps emotionaler Abschied von Winona Ryder
Es war ein Abschied, der Noah Schnapp (21) besonders naheging: Am letzten Drehtag von Winona Ryder (54) bei Stranger Things konnte er sich nur schwer von ihr trennen. In einem Gespräch mit dem Magazin People erinnert er sich an den Moment am Set, als Winonas Zeit als Joyce Byers, der Mutter seiner Figur Will, zu Ende ging. Die beiden standen in einem Trailer, als Noah spürte, wie sehr ihm dieser Abschied zusetzte. "Ich konnte sie nicht loslassen", erzählt er über den Tag, an dem die Dreharbeiten für die Netflix-Serie nach rund einem Jahr im Dezember 2024 abgeschlossen waren. Für ihn war klar: Mit Winona verabschiedete er nicht nur eine Kollegin, sondern auch eine "Set-Mutter."
Fast zehn Jahre lang stand Winona für "Stranger Things" als Joyce Byers vor der Kamera, die ihren Sohn Will schon in Staffel 1 im "Upside Down" suchte und damit die ganze Geschichte ins Rollen brachte. In Staffel 5 wurden Mutter und Sohn auf der Leinwand noch enger zusammengeschweißt, als Will seiner Familie und seinen Freunden erzählte, dass er schwul ist, bevor er sich mit ihnen in den finalen Kampf gegen Vecna stürzte. "Ich habe nicht erwartet, dass ich so traurig sein würde, dass sie fertig ist, aber sie fühlt sich wirklich an, als wäre sie meine eigene Mutter geworden", sagte Noah. Besonders schwer fiel ihm der Gedanke, dass man mit einer erwachsenen Kollegin wie Winona nicht so leicht in engem, täglichem Kontakt bleiben könne. Gleichzeitig schwärmt er: "Es bedeutete mir die Welt, dass ich diese letzte Staffel mit ihr verbringen durfte. Ich vergöttere sie."
Noah lernte Winona kennen, als er gerade einmal elf Jahre alt war und für die erste Staffel vor der Kamera stand. Schon damals, erinnerte er sich bei einem Epic-Cons-Event 2024, sei die "Heathers"-Ikone für ihn zu einer Beschützerin geworden. Er erzählte, wie sie extra zu seinem Unterricht kam, mit ihm Textstellen durchging und ihn zu sich holte, um ihn auf schwierige, emotionale Szenen vorzubereiten. Nicht nur in Winona fand Noah eine Art zweite Familie am Set: Zu Millie Bobby Brown (21) hat er bis heute ein besonders enges Verhältnis, er nennt sie in Interviews "meine beste Freundin fürs Leben". Die beiden beschreiben ihr Miteinander als komplett ungezwungen, und Noah betont, wie leicht es ihm fällt, in ihrer Nähe seine verletzliche Seite zu zeigen. Gerade diese Mischung aus professioneller Unterstützung und echter Nähe hinter den Kulissen machte "Stranger Things" für ihn zu mehr als nur einem Job.






