So viel wusste Sarah Ferguson von Epsteins Machenschaften

So viel wusste Sarah Ferguson von Epsteins Machenschaften

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

Brisante Anschuldigungen aus den USA rücken Sarah "Fergie" Ferguson (66) in ein neues Licht: In erst kürzlich öffentlich gemachten Akten zum Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) ist laut The Sun von einer "Herzogin aus England" die Rede, die bei Besuchen in Jeffreys Häusern in New York, Florida und auf Little Saint James klare Anweisungen an die Angestellten gegeben haben soll: Das Personal solle "nichts sehen, nichts hören und nichts sagen". Während die ehemalige Duchess of York sich laut britischen Medien derzeit zurückzieht und weiterhin schweigt, verdichten sich die Hinweise, dass mit dieser "Herzogin" Fergie gemeint sein könnte. Ein Palast-Insider erklärte dazu laut Bild: Auch die heute 66-Jährige selbst habe "über viele Jahre gelernt, wann es besser ist, nicht so genau hinzusehen".

Konkret verweist die Berichterstattung auf einen internen Leitfaden zur Instandhaltung der Epstein-Residenzen, den ein früherer Mitarbeiter gesehen haben will, als die "Herzogin" angeblich zu Besuch war. In den Akten taucht der Name Sarah Ferguson zwar nicht explizit auf, doch erklärte der britische Historiker Andrew Lownie gegenüber Bild: "Fergie steckte bei Epstein ganz tief mit drin." Er verweist darauf, dass sie in Jeffreys Adressbuch demnach sogar häufiger vermerkt gewesen sei als ihr in Ungnade gefallener Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor (65): 18 Einträge bei ihr, 16 bei ihm. Lownie verneint zudem, dass Sarah ahnungslos gewesen sein könnte. Zugleich betont der Publizist aber einen auffälligen Umstand: Es kursieren bislang keine Fotos, die Fergie gemeinsam mit Jeffrey, Ghislaine Maxwell (64) oder mutmaßlichen Opfern zeigen.

Während die Diskussion um ihre Rolle in dem Skandal an Fahrt aufnimmt, richtet sich der Blick auch auf die private Seite der ehemaligen Herzogin. Sarah, die zusammen mit Andrew die Töchter Beatrice (37) und Eugenie (35) hat, war in den 2000er-Jahren selbst Mutter zweier Teenager, als viele der nun diskutierten Taten begangen wurden: Beatrice und Eugenie waren damals etwa 10 und 12 Jahre alt. Sarah betonte in der Vergangenheit immer wieder, wie wichtig ihr das Familienleben mit den beiden Prinzessinnen sei. In Interviews zeigte sich die 66-Jährige oft als lebenslustige, aber verletzliche Frau, die nach der Scheidung von Andrew verstärkt eigene Wege ging – zwischen royaler Tradition und einem relativ offenen, unkonventionellen Alltag.

Sarah Ferguson mit den Corgis von Queen Elizabeth
Instagram / sarahferguson15
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Prinz Andrew und Sarah Ferguson, Februar 2024
Getty Images
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Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice mit ihrer Mutter Sarah Ferguson
Instagram / princesseugenie
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