Prinz Carl Philip kontert Kritik an Schwester Madeleine
Prinz Carl Philip von Schweden (46) hat sich kürzlich öffentlich vor seine Schwester Prinzessin Madeleine (43) gestellt. Die 43-Jährige war in den letzten Monaten einer Welle von Kritik ausgesetzt, nachdem bekannt wurde, dass sie auf ihrem offiziellen Instagram-Account für ihre neue Hautpflegemarke "minLen" geworben hatte, ohne dies entsprechend zu kennzeichnen. Zudem wurde beanstandet, dass in den ersten Marketingmaßnahmen ihres Produkts ihr Prinzessinnentitel sichtbar verwendet wurde. Carl Philip betonte im Gespräch mit dem schwedischen Wirtschaftsmagazin Dagens Industri Weekend, dass Madeleine völlig neuen Herausforderungen gegenüberstehe und es nachvollziehbar sei, dass der Start nicht reibungslos verlief.
Der Prinz, der seit 2011 gemeinsam mit Oscar Kylberg ein eigenes Designstudio führt, erklärte im Interview, dass der erste Schritt in einer neuen Branche stets der schwierigste sei. "Für sie ist das alles neu – und auch die Branche ist für sie neu", sagte Carl Philip. Gleichzeitig räumte er ein, dass die öffentliche Wahrnehmung für Mitglieder der Königsfamilie besonders kritisch sei. In diesem Umfeld sei es wichtig, bei jeder Veröffentlichung sehr sorgfältig zu arbeiten. Madeleine selbst zeigte sich in einem Gespräch mit dem gleichen Magazin überrascht über das Ausmaß der Kritik. Sie hatte zwar mit Diskussionen gerechnet, jedoch nicht in diesem Umfang.
Dass sie eine eigene Hautpflegemarke auf den Markt bringen wird, hatte Madeleine im April 2025 verkündet – und schon damals für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Sie verzichtete bewusst auf ihren royalen Titel und entschied sich stattdessen dafür, die Linie unter ihrem bürgerlichen Namen Madeleine Bernadotte zu führen. In Zusammenarbeit mit dem Naturkosmetikhersteller Weleda entstand eine Produktreihe, die sich besonders an junge Familien richtet. "Als Mutter achte ich sehr darauf, welche Produkte ich benutze", erklärte die Prinzessin damals im Interview mit RTL. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Chris O'Neill (51) hatte sie schon zwei Jahre vor dem offiziellen Launch mit dem Projekt begonnen.










