Herzogin Meghan plant angeblich Rückkehr nach Großbritannien

Herzogin Meghan plant angeblich Rückkehr nach Großbritannien

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min

Herzogin Meghan (44), bekannt für ihre scharfe Kritik am britischen Königshaus, plant Berichten zufolge ein Comeback auf die britische Insel. Anlass könnte der Countdown der Invictus Games im Juli sein, bei dem sie möglicherweise an der Seite von Prinz Harry (41) auftreten wird. Diese Veranstaltung, die von Harry ins Leben gerufen wurde, könnte für Meghan eine Gelegenheit sein, sich wieder ins royale Rampenlicht zu rücken. Laut der Kolumnistin Sarah Vine könnte das Vorhaben hinter den Kulissen jedoch weniger von Versöhnung als von einem geschickten PR-Zug inspiriert sein. Die Herzogin könnte das Comeback auf britischem Boden als Bühne für ihre eigene Marke nutzen, mutmaßt Sarah in ihrer Daily Mail-Kolumne und macht keinen Hehl daraus, was sie davon hält. "Warum?", das sei ihre unmittelbare Reaktion gewesen, als sie hörte, dass die Herzogin von Sussex darüber nachdenkt, Großbritannien im Juli mit ihrer Anwesenheit zu beehren. "Seit sie in die warme Umarmung ihrer Villa in Montecito geflüchtet ist, hört sie nicht auf, über Großbritannien herzuziehen", prangert Sarah ganz offen Meghans Verhalten an. Meghan hatte das Vereinigte Königreich in Interviews wiederholt als "rassistisch" und "altmodisch" beschrieben.

Die Invictus Games, ein sportliches Großereignis für verletzte und erkrankte Soldatinnen und Soldaten, bieten Meghan die Möglichkeit, ihre royale Verbindung wieder stärker ins öffentliche Licht zu rücken, so die Meinung von Beobachtern. Sarah Vine spekuliert, Meghan brauche neue mediale Aufmerksamkeit und einen Funken des königlichen Glanzes, um ihre Marke weiter lukrativ zu halten. Ihre Zeit in Großbritannien hatte die Herzogin, wie sie in Interviews betonte, als äußerst belastend empfunden, doch ihre Rückkehr käme nicht überraschend. "Ein Besuch wäre Instagram-tauglich und eine gewinnbringende Publicity", erklärt die Kolumnistin. Harry soll derweil darauf bestehen, dass die Sicherheitsvorkehrungen für die Rückkehr seiner Ehefrau und möglicherweise der gemeinsamen Kinder auf ein Höchstmaß angehoben werden. Zur Debatte steht dabei, wer die Kosten für einen möglichen Personenschutz trägt. Die Frage wird in Großbritannien hitzig diskutiert.

In ihrem Kommentar geht Sarah Vine auch auf die familiäre Dimension ein. Sie betont, dass Meghan trotz aller Kontroversen die Mutter von Archie und Lilibet ist und die beiden Kinder als Teil der königlichen Familie eigentlich ein Recht auf Kontakt zu ihren Verwandten in Großbritannien hätten. Die Kolumnistin vertritt zudem die Meinung, dass nur ein Besuch, bei dem Meghan mit Archie und Lilibet zu den royalen Verwandten reist, eine Finanzierung des Schutzes durch britische Steuerzahler rechtfertigen würde. Ansonsten, so die Journalistin, solle die Herzogin ihre Sicherheit wie andere Prominente selbst bezahlen – zumal sie sich in den USA mit ihrem Lifestyle-Imperium und Produkten wie ihrer viel diskutierten Fruchtaufstrich-Linie eine treue Fangemeinde aufgebaut habe. Ob Meghan den möglichen Trip nach Großbritannien also eher als Familienreise oder als großes PR-Kapitel nutzt, bleibt vorerst offen.

Herzogin Meghan und Prinz Harry besuchen das World Trade Center in New York
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Herzogin Meghan und Prinz Harry besuchen das World Trade Center in New York
Herzogin Meghan, 2025.
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Herzogin Meghan, 2025.
Herzogin Meghan mit ihrer Familie
Instagram / meghan
Herzogin Meghan mit ihrer Familie
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