"Brave Mädchen" ist zurück: Henna und Suki zeigen Reue
Der Podcast "Brave Mädchen" ist zurück – und Suki Tegan sowie Reality-Star Henna treten hörbar auf die Bremse. Nach einem massiven Shitstorm und vier Monaten Pause meldet sich das Duo mit einer neuen Folge im Funk-Kosmos zurück. Gleich zu Beginn gibt es ein klares Signal: weniger Provokation, mehr Reflexion. Besonders im Fall der YouTuberin Sashka zeigen die beiden Reue. Henna sagt in der Folge: "Wir haben verkackt". Suki ergänzt mit Blick auf die Zukunft den Anspruch, einen Raum zu schaffen, in dem miteinander statt übereinander gesprochen wird. Die Rückkehr findet dort statt, wo alles begann: im öffentlich-rechtlich finanzierten Podcast-Format, diesmal aber mit deutlich leiseren Tönen.
Hintergrund ist eine Reihe heftig diskutierter Aussagen aus den ersten Episoden, darunter Sätze wie "Was will ein Hetero-Mann im Fernsehen?" oder teure Dating-Forderungen, die in den Netzwerken hohe Wellen schlugen. Sogar ZDF-Intendant Norbert Himmler hatte im Herbst öffentlich eingeräumt, dass der Diskurs im Format "nicht gelungen" sei. Nun betont die Podcast-Redaktion eingangs in der Comeback-Folge, man habe Kritik gesammelt, ausgewertet und die inhaltlichen Leitlinien überarbeitet. Funk bestätigt auf Nachfrage von Bild, dass die Rubrik "Hot oder Schrott" gestrichen wurde. Außerdem habe es eine Sensibilisierung und Schulung des Teams und der Hosts gegeben, um den Ton zu justieren und Debatten künftig respektvoller zu führen.
Suki und Henna kennen sich aus dem Social-Media-Kosmos und traten zunächst als Freundinnen auf, die Privates und Popkultur pointiert verhandeln. Für viele Fans lag der Reiz im direkten, manchmal ungebremsten Gespräch – genau das, was nun deutlich gezügelter klingt. Während die Influencerin Suki zuletzt vor allem online eine große Community pflegte, machte Henna als Reality-Gesicht auf sich aufmerksam. Bereits im vergangenen Jahr war die geplante fünfte Folge nach nur vier Ausgaben gestoppt worden; das Duo kündigte damals an, sich Zeit für Reflexion zu nehmen. Jetzt soll das Comeback den Neustart markieren – mit mehr Miteinander, weniger Krawall und dem erklärten Wunsch, Fehler nicht zu wiederholen.






