James Camerons Kids bevorzugen eher Zeichentrick-"Avatar"

James Camerons Kids bevorzugen eher Zeichentrick-"Avatar"

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min

James Cameron (71) liefert mit "Avatar: Fire and Ash" gerade wieder einen globalen Blockbuster ab – doch daheim jubelt die Fanbase für eine ganz andere "Avatar"-Welt. Laut kino.de erzählte der Regisseur im Gespräch mit Michaela Jill Murphy, der Originalstimme von Toph Beifong, dass seine Kinder lieber "Avatar – Der Herr der Elemente" schauen als seine Na’vi-Epen. Während der dritte Kinoteil weltweit mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 1.107.419.712 Euro) einsammelt und damit die Kassen dominiert, fällt das Familienurteil überraschend klar aus: Im Wohnzimmer gewinnt der Zeichentrickklassiker. Cameron machte die charmante Beichte auf Threads öffentlich – und brachte damit den Dauervergleich der beiden Franchise-Namen zurück ins Rampenlicht.

In Zahlen schlägt sich "Fire and Ash" trotz des gewaltigen Erfolgs seiner Vorgänger respektabel: Über 1,3 Milliarden US-Dollar bedeuten in der heutigen Kinolandschaft ein Ausrufezeichen und festigen "Avatar" als finanziell erfolgreichste Trilogie aller Zeiten. Der popkulturelle Diskurs bleibt dennoch zweigleisig. Bei IMDb thront "Der Herr der Elemente" mit 9,3 von 10 Sternen als eine der bestbewerteten Serien überhaupt, während Camerons erster Pandora-Ausflug "Aufbruch nach Pandora" mit 7,9 Sternen den Spitzenwert innerhalb der Filmreihe hält. Ein direktes Duell beider "Avatar"-Welten bleibt aus: Der geplant gewesene Kinostart eines neuen Animationsfilms wurde gestrichen, stattdessen kommt "Die Legende von Aang: Der Herr der Elemente" zu Paramount+ in den Stream. Für alle, die den Bändiger-Kanon lieben, steht mit "Avatar: Seven Havens" bereits weiteres Futter in Aussicht – der Auftakt zu einer größeren Renaissance.

James Cameron, der als Filmemacher und Visionär mit Filmen wie "Titanic" und der "Avatar"-Reihe weltweit bekannt wurde, zeigt sich im Privaten als stolzer Familienvater von vier Kindern. In Interviews hebt er oft die Bedeutung der Familie hervor, auch wenn diese seine Werke offenbar mit einem Augenzwinkern betrachtet. Dass die Regiearbeiten ihres Vaters daheim nicht immer die Nummer eins sind, scheint der 71-Jährige gelassen zu nehmen. Schließlich bleibt der Erfolg seiner Filme unangefochten – und die Liebe zu verschiedenen "Avatar"-Welten verbindet Generationen, wie es scheint.

James Cameron im Januar 2023
Getty Images
James Cameron im Januar 2023
Szene aus "Avatar: The Way of Water"
Landmark Media Press and Picture
Szene aus "Avatar: The Way of Water"
James Cameron im Januar 2018
Getty Images
James Cameron im Januar 2018
Im direkten Vergleich: Wer gewinnt das Avatar-Duell?