

Alles neu: "Matrix"-Star steigt in "Der Exorzist"-Remake ein
Jetzt wird's ernst für Fans des gepflegten Grusels: Mike Flanagan, der Kopf hinter "Spuk in Hill House", wagt mit dem Remake des Horror-Klassikers "The Exorcist" (Original: 1973), in dem fast die junge Jamie Lee Curtis (67) eine Rolle gespielt hätte, einen radikalen Neustart des Mystery-Streifens – und setzt dafür auf eine Starbesetzung. Scarlett Johansson (41) führt den Cast an, unterstützt von Jacobi Jupe, Diane Lane (61) und Marvel-Bösewicht Chiwetel Ejiofor (48). Frisch bestätigt ist nun ein weiterer Hollywoodstar: Laurence Fishburne (64), der als Morpheus in Matrix Kultstatus erlangte, steigt ebenfalls ein, wie Variety exklusiv meldet. Der US-Kinostart ist für den 12. März 2027 datiert, ein deutscher Start kurz davor liegt nahe. Was Laurence spielt, bleibt streng unter Verschluss – genau das heizt die Vorfreude an.
Die Vorlage hat Geschichte: William Friedkins "Der Exorzist" von 1973 prägte das Genre wie kaum ein anderer Film. Fünf Fortsetzungen und Ableger später gilt das Original weiter als Maßstab, während der jüngste Versuch "Der Exorzist: Bekenntnis" an den Kassen scheiterte und geplante Trilogiepläne kippte. Mike soll nun das Ruder herumreißen. Der Filmemacher hat sich mit psychologisch dichten Horrorwelten einen Ruf erarbeitet und bereits mehrfach bewiesen, wie treffsicher er zwischen Gänsehaut, Charaktertiefe und klassischem Spuk balanciert. Die Verpflichtung von Scarlett als neuer Frontfrau und die prominenten Namen an ihrer Seite deuten auf einen groß angelegten Kurswechsel hin – mit Augenmerk auf Atmosphäre statt bloßem Effektgewitter.
Abseits der harten Fakten sorgt die Personalie auch menschlich für Gesprächsstoff. Scarlett gilt als abergläubisch und meidet gern Situationen, die sie als unheilvoll empfindet – trotzdem stellt sie sich der düsteren Ikone. So bringt sie eine persönliche Note in das Projekt. Laurence wiederum ist seit Jahrzehnten eine verlässliche Größe in Hollywood; der Schauspieler feierte sein Debüt bereits 1973 und prägte mit Rollen in "Apocalypse Now", "Matrix" und John Wick ganze Fangemeinden. Diane hat sich mit intensiven Charakterporträts einen Namen gemacht, während Chiwetel für bedrohliche wie verletzliche Figuren gleichermaßen geschätzt wird. Zusammengenommen trifft hier Profi-Routine auf persönliche Rituale und kleine Eigenheiten – genau die Mischung, aus der am Set oft besondere Dynamik entsteht.








