Jeffrey Epsteins Leben: Vom High-Society-Star zum Monster
Jeffrey Epstein (†66) war in den frühen 2000er-Jahren ein gefeierter Mann in der New Yorker High Society. Bevor er an der Wall Street durchstartete, arbeitete er Mitte der 1970er-Jahre als Lehrer in New York City und unterrichtete – obwohl er keinen College-Abschluss hatte – Mathematik und Physik. Jahre später verwaltete der Finanzier Milliardenvermögen für einen auserwählten Kreis und galt als mysteriös erfolgreicher Unternehmer, der mit Charme und Intelligenz Abhängigkeiten zu seinen Gunsten schuf. Berühmte Persönlichkeiten wie US-Präsident Donald Trump (79) nannten ihn einst einen "fantastischen Kerl", wie Oe24 berichtet, und auch der frühere US-Präsident Bill Clinton (79) stand ihm nahe. Heute gilt der einstige Netzwerker jedoch als einer der bekanntesten Sexualstraftäter, dessen schockierende Machenschaften jetzt als "Epstein-Akten" offengelegt werden.
Mit seinem Tod im August 2019 in einer Gefängniszelle wurde das wahre Ausmaß von Jeffreys Verbrechen immer deutlicher. Zusammen mit seiner Gefährtin Ghislaine Maxwell (64), die 2022 unter anderem wegen Menschenhandels mit Minderjährigen zu Missbrauchszwecken verurteilt wurde, betrieb er über Jahre einen professionellen Missbrauchsring mit einer bis heute unbekannten hohen Zahl an Opfern. Bereits 2008 war Jeffrey rechtskräftig verurteilt worden, nachdem er im Rahmen eines umstrittenen Deals die Inanspruchnahme von Prostitution mit Minderjährigen gestanden hatte. Von einer 18-monatigen Haftstrafe verbüßte er laut Oe24 lediglich weniger als 13 Monate. Jahre später starb Jeffrey dann in Untersuchungshaft, noch bevor weitere Prozesse stattfinden konnten.
Mit der Zeit gerieten immer mehr Namen aus Jeffreys Umfeld in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Veröffentlichung tausender E-Mails und Ermittlungsunterlagen zeigte, dass viele Bekannte sich damals offenbar kaum an seiner Verurteilung störten und teilweise sogar davon profitierten. Bilder, auf denen Jeffrey Arm in Arm mit einflussreichen Politikern oder Mitgliedern des britischen Königshauses posiert, wurden zu Symbolen eines Netzwerks, von dem heute niemand etwas gewusst haben will. Zuletzt geriet Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) erneut unter Druck und musste sich mehrere Stunden polizeilichen Befragungen stellen. Die Nachwirkungen von Jeffreys Machenschaften ziehen bis heute weitreichende Konsequenzen nach sich.






