Rihanna-Schützin: Angeklagte plädiert auf nicht schuldig
Ivanna Lisette Ortiz hat sich am Mittwoch vor einem Gericht in Los Angeles für nicht schuldig erklärt. Der 35-jährigen Frau wird vorgeworfen, am 8. März mit einem halbautomatischen Gewehr auf das Anwesen von Rihanna (38) in Beverly Hills geschossen zu haben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls sollen sich die Sängerin, ihr Partner A$AP Rocky (37) sowie ihre drei gemeinsamen Kinder im Haus befunden haben. Die Verdächtige ist angeklagt wegen versuchten Mordes, zehn Fällen von Körperverletzung mit einer halbautomatischen Schusswaffe sowie drei Fällen von Schüssen auf ein bewohntes Gebäude, wie die Los Angeles Times und FOX 11 berichteten. Ortiz, die aus Florida stammt, soll nach der Tat zunächst geflüchtet sein, wurde aber schließlich in Sherman Oaks festgenommen.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, doch die Popikone und Beauty-Unternehmerin sei durch den Vorfall stark erschüttert gewesen, wie Quellen gegenüber dem Magazin People verrieten. Die Kaution für Ortiz wurde auf 1,6 Millionen Euro festgesetzt. Ihr Anwalt beantragte eine Reduzierung der Kaution auf 60.000 Euro, doch der Richter lehnte den Antrag ab. Im Falle einer Verurteilung droht der Frau eine lebenslange Haftstrafe. Das Motiv der Beschuldigten bleibt bislang unklar, allerdings hatte die ausgebildete Sprachtherapeutin zuvor auf Facebook kryptische Beiträge veröffentlicht, die offenbar auf die Sängerin Bezug nahmen.
Rihanna und A$AP Rocky sind seit 2022 offiziell ein Paar und leben mit ihren Kindern in Beverly Hills. Die beiden Musiker hatten sich bereits Jahre zuvor kennengelernt und ihre Beziehung zunächst privat gehalten. Rihanna, die neben ihrer Musikkarriere auch als erfolgreiche Unternehmerin gilt, hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, wie wichtig ihr die Privatsphäre ihrer Familie ist. Gemeinsam mit A$AP Rocky versucht sie, ihre Kinder so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.









