Collien Fernandes erhält seit Vorwürfen wohl Morddrohungen
Collien Fernandes (44) hat nach eigenen Angaben Morddrohungen erhalten, nachdem sie öffentlich schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) erhoben hatte. Die Moderatorin teilte die schockierende Nachricht auf Instagram mit und erklärte, dass sie eigentlich geplant hatte, am heutigen 26. März zu einer Demonstration in Hamburg zu gehen und dort auch zu sprechen. Doch Drohungen gegen die Schauspielerin haben ihre Pläne durchkreuzt: "Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken aufgrund von Morddrohungen gegen mich." Zu ihrem Post teilte Collien ein schwarz-weißes Foto von sich, auf dem ihr Mund mit Klebeband bedeckt ist. "Wie sollen denn Frauen künftig den Mut haben, aufzubegehren, wenn das eure Antwort ist – man so mundtot gemacht wird?", fragte die Schauspielerin ihre Follower.
Collien hatte vor wenigen Tagen in einem Bericht des Magazins Der Spiegel schwere Anschuldigungen gegen Christian erhoben. Sie wirft ihm vor, über Jahre hinweg Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und damit pornografische Inhalte verbreitet zu haben. Ende 2025 erstattete die Moderatorin Anzeige in Spanien, wo das Paar zuletzt gemeinsam gelebt hatte. Die Vorwürfe umfassen unter anderem Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung und Körperverletzung. Christians Anwalt Christian Schertz weist die Vorwürfe zurück und spricht von "unwahren Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung". Für Christian gilt die Unschuldsvermutung.
Nachdem die Moderatorin bereits in Spanien Anzeige erstattet hatte, wurde auch in Deutschland juristisch gegen Unbekannt ermittelt – unter anderem wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten. Die Staatsanwaltschaft in Itzehoe stellte das Verfahren jedoch zuletzt ein, weil aus ihrer Sicht keine ausreichenden Ermittlungsansätze vorlagen und angeblich Unterlagen fehlten. Collien widersprach dieser Darstellung deutlich. "Nie hat sich jemand von der Polizeibehörde Schleswig-Holstein bei mir gemeldet", erklärte die Moderatorin gegenüber Bild. Auch ihre Anwältin äußerte sich überrascht: "Wir haben erst durch die Recherchen des Spiegel von dem Verfahren und dessen Einstellung erfahren."







