TV-Interview machte Mette-Marits Comeback erst möglich

TV-Interview machte Mette-Marits Comeback erst möglich

- Promiflash Redaktion
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Kronprinzessin Mette-Marit (52) ist zurück im Rampenlicht: Nach fast zwei Monaten Pause zeigte sie sich am Dienstag wieder öffentlich im Schloss von Oslo und nahm gemeinsam mit Kronprinz Haakon (52) eine Audienz für das belgische Königspaar wahr. Der Auftritt erfolgte kurz nach einem TV-Interview bei NRK, in dem sie und Haakon Fragen zu ihren Kontakten mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) beantworteten. Laut dem Autor und PR-Experten Trond Albert Skjelbred wäre der Termin ohne dieses Gespräch undenkbar gewesen. "Was sie am Dienstag tat, hätte sie niemals tun können, ohne zuvor mit NRK gesprochen zu haben. Andernfalls wäre es sehr, sehr provozierend gewesen", sagte Trond Albert zu Dagbladet.

Der PR-Fachmann rechnet nun mit Nachfragen, wenn Mette-Marit wieder vor Kameras tritt. "Sie muss darauf vorbereitet sein, dass bei ihrem jetzigen Auftritt auch die Presse Fragen stellt, die beim exklusiven NRK-Interview nicht dabei waren", erklärte Trond Albert weiter. Zugleich begrüßte er ihre Rückkehr: "Es ist gut zu sehen, dass sie sich in der Lage fühlt, dort zu erscheinen. Das deutet darauf hin, dass sich ihre Gesundheit nach dem Gespräch mit NRK zumindest nicht verschlechtert hat", so der Experte. Dass der Termin so kurzfristig und außerhalb des offiziellen Programms stattfand, wertete er als Zeichen, dass Mette-Marit ihren Gesundheitszustand von Stunde zu Stunde berücksichtigen muss. Der Hof bestätigte den flexiblen Kurs. "Die Kronprinzessin hat bekanntermaßen eine schwere Krankheit, und wie zuvor mitgeteilt, wird das offizielle Programm der Kronprinzessin an ihren Gesundheitszustand angepasst", schrieb Pressekontakt Sara Svanemyhr per E-Mail an Dagbladet.

In der vergangenen Woche hatte der Palast zudem mitgeteilt, dass es Mette-Marit zuletzt schlechter ging. Die Kronprinzessin lebt mit einer chronischen Lungenfibrose und sagte vor Weihnachten, sie werde innerhalb einiger Jahre eine Lungentransplantation benötigen. Persönlich steht für Mette-Marit und Haakon in diesem Jahr ein großes Kapitel an: 25 Jahre nach ihrer Hochzeit im Jahr 2001 feiern sie im August Silberhochzeit. "Die Silberhochzeit im August wird historisch viel Aufmerksamkeit bekommen, glaube ich, international und national, wegen der Vorgeschichte", prognostizierte Trond Albert bei Dagbladet.

Auch der Königshausexperte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen sah im Comeback ein klares Signal: "Die Signale, die das sendet, sind, dass die Kronprinzessin offensichtlich repräsentieren möchte, anwesend sein und die Kraftanstrengungen unternehmen will, die nötig sind", sagte Ole-Jørgen zu Dagbladet. Er betonte weiter: "Jetzt hat die Kronprinzessin sich erklärt – ob die Erklärung gut war oder nicht, ist zweitrangig. Jetzt muss sie zurückkehren und repräsentieren, soweit es möglich ist", so der Experte. Beim Termin in Oslo empfingen Mette-Marit und Haakon ihre Gäste lächelnd und Händchen haltend – ein zärtliches Bild, das Beobachter überraschte, zumal der Hof sie für die Audienz zuvor nicht angekündigt hatte.

Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit beim Staatsbesuch von König Philippe und Königin Mathilde in Oslo
Imago
Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit beim Staatsbesuch von König Philippe und Königin Mathilde in Oslo
Mette-Marit, Kronprinzessin von Norwegen, beim WM-Qualifikationsspiel Norwegen gegen Moldau im Ullevaal Stadion in Oslo, 9. September 2025
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Mette-Marit, Kronprinzessin von Norwegen, beim WM-Qualifikationsspiel Norwegen gegen Moldau im Ullevaal Stadion in Oslo, 9. September 2025
Jeffrey Epstein auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
ActionPress
Jeffrey Epstein auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
Prinzessin Mette-Marit, Kronprinz Haakon, Königin Mathilde und König Philippe beim Staatsbesuch in Norwegen, 24. März 2026
Getty Images
Prinzessin Mette-Marit, Kronprinz Haakon, Königin Mathilde und König Philippe beim Staatsbesuch in Norwegen, 24. März 2026
War das NRK-Interview der richtige Schritt vor Mette-Marits Comeback?