Antonio Banderas' Herzinfarkt veränderte alles radikal
Antonio Banderas (65) hat sein Leben in Hollywood nach einem schweren Herzinfarkt komplett auf den Kopf gestellt. Der 65-jährige Schauspieler zog 2017 zurück in seine Heimatstadt Málaga in Spanien, nachdem der gesundheitliche Schock ihm eine drastische Warnung erteilt hatte. "Meine war eine wirklich ernste Warnung", sagte Antonio nun in einem Interview mit der Times. "Es hat die Art verändert, wie ich auf das Leben schaue." Der Schauspieler lebte vor dem Vorfall zwischen den USA und Großbritannien und besaß sogar eine Villa in Cobham, Surrey. Doch nach dem lebensbedrohlichen Ereignis traf er radikale Entscheidungen: Er hörte sofort mit dem Rauchen auf, verkaufte sein Privatflugzeug und kehrte nach Málaga zurück, wo er ein Theater kaufte.
"Konfrontiert mit dem Tod ließ es mich zurückblicken und erkennen, dass ich eigentlich ein Theaterschauspieler bin", erklärte der "Desperado"-Star seine Beweggründe. Heute lebt Antonio in einer Wohnung mit seiner langjährigen Freundin Nicole Kimpel und besitzt mehrere Restaurants. Seine größte Leidenschaft ist jedoch sein gemeinnütziges Theater, das Teatro del Soho. "Ich war noch nie so glücklich", verriet er im Interview. Bereits im Dezember 2022 hatte er gegenüber dem Magazin Page Six über den Herzinfarkt gesprochen und erklärt, dass er eines der "besten Dinge" war, die ihm je passiert seien, weil er danach begonnen habe, sich von unwichtigen Dingen zu lösen.
Antonio war von 1996 bis 2015 mit Melanie Griffith (68) verheiratet, die Ehe hielt 18 Jahre. Der Schauspieler reflektierte in dem aktuellen Interview auch über seine Karriere in Hollywood und wie er mit Unsicherheiten wegen der englischen Sprache umging. Besonders stolz ist er auf seine Rolle in "Die Maske des Zorro" von 1998, mit der er das Klischee durchbrach, dass Spanier nur die Bösewichte spielen könnten. Noch wichtiger sei ihm aber sein Film "Der gestiefelte Kater" aus dem Jahr 2011, wie er erzählte: "Weil es für kleine Kinder ist. Sie sehen einen Kater, der einen spanischen, sogar einen andalusischen Akzent hat und er ist ein Guter."







