Epsteins Freunde spotteten über Andrew und Sarah Ferguson
Neue Enthüllungen aus den Akten rund um den Fall Jeffrey Epstein (†66) sorgen erneut für Wirbel um Andrew Mountbatten-Windsor (66) und Sarah Ferguson (66). In den jetzt bekannt gewordenen Unterlagen findet sich laut Daily Mail eine E-Mail eines namentlich nicht genannten Freundes von Epstein, der sich über Fergies finanzielle Probleme lustig macht – mit einer drastischen Schlagzeile über Andrew. Demnach soll er dem verurteilten Sexualstraftäter eine Überschrift mit dem Wortlaut "Andrew verkaufte seine Töchter, um Fergies Schulden zu begleichen" weitergeleitet haben. In der Nachricht, über die britische Medien berichten, schreibt der Absender, der bizarre Titel habe ihn so sehr zum Lachen gebracht, dass er sich verschluckt habe, und nennt den makabren Witz über Andrew und seine Ex-Frau "den besten bisher". Die Mail legt nahe, dass die Geldsorgen der früheren Herzogin von York im Umfeld von Epstein zum Running Gag geworden waren.
Die Dokumente zeigen auch, dass Sarah über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren finanzielle Unterstützung von Epstein erhielt, obwohl dieser bereits wegen sexueller Übergriffe auf Minderjährige verurteilt worden war. Die ehemalige Herzogin von York soll insgesamt mindestens 115.000 Pfund von dem verurteilten Sexualstraftäter angenommen haben. Aus den E-Mails geht hervor, dass Epstein unter anderem ihre Miete und die Gehälter ihres persönlichen Assistenten Johnny O'Sullivan bezahlte. In einer E-Mail aus dem Jahr 2009 soll Sarah dringlich um 20.000 Pfund für die Miete gebeten haben, da der Vermieter gedroht habe, zur Presse zu gehen. Andrew hatte Epstein ebenfalls kontaktiert, um Sarahs Schulden zu begleichen, und schrieb ihm: "Es scheint, als wären wir da zusammen drin."
Andrew und Epstein trafen sich im Dezember 2010 in New York, wo sie gemeinsam durch den Central Park spazierten – ein Treffen, das fotografisch festgehalten wurde und für großes Aufsehen sorgte. Zu diesem Zeitpunkt war Epstein bereits wegen Sexualdelikten an Minderjährigen verurteilt. Mittlerweile wächst in den USA der Druck auf Sarah, vor einem Ausschuss über ihre Verbindungen zu Epstein auszusagen. Der Kongressabgeordnete Suhas Subramanyam erklärte, dass sie Informationen besitze, die für die Untersuchung relevant seien. Auch die Familie von Virginia Giuffre (†41) fordert, dass die 66-Jährige in die USA kommt und unter Eid Fragen beantwortet. Sarah, die seit Dezember kaum noch in der Öffentlichkeit gesehen wurde, hat sich bislang nicht dazu geäußert. Ein Medienanwalt, der sie früher vertrat, sagte gegenüber der BBC, dass er ihr dringend davon abraten würde, in die USA zu reisen.










