"Großteil geklärt": Sender bezahlt "My Style Rocks"-Mädels
Nachdem Realitystar Walentina Doronina (25) Mitte Februar öffentlich angeprangert hatte, dass sie und andere Teilnehmerinnen der Fashion-Show My Style Rocks nicht vollständig für ihre Teilnahme bezahlt worden seien, sind nun offenbar Zahlungen geflossen. Wie eine Sprecherin von Sport1 gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de mitteilt, habe eine Überprüfung der Vorwürfe ergeben, dass es tatsächlich in einzelnen Fällen Klärungsbedarf bei den Abrechnungen gegeben habe. Der Sender räumt ein, dass es vereinzelt zu offenen Posten sowie zu Missverständnissen bei den Abrechnungen gekommen sei. Als Grund wird die komplexe Struktur des Formats genannt, bei dem die Kandidatinnen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in die Produktion einsteigen und individuell abgerechnet werden.
Nach Informationen des Portals sind in den vergangenen Wochen tatsächlich Zahlungen an ehemalige Kandidatinnen erfolgt. Teilweise wurden die Forderungen vollständig beglichen, in anderen Fällen gab es anteilige Zahlungen. "Der Großteil der identifizierten Fälle wurde inzwischen vollständig bearbeitet und geklärt", erklärt die Sport1-Sprecherin. In den verbleibenden Einzelfällen stehe man im direkten Austausch mit den betroffenen Teilnehmerinnen. Auch Walentina bestätigt gegenüber dem Portal, dass ihre Gage inzwischen vollständig ausgezahlt wurde. Allerdings zeigt sich die Reality-Teilnehmerin weiterhin verärgert: "Es ist wirklich unverschämt, dass offenbar erst der öffentliche Weg nötig war, um überhaupt etwas zu erhalten."
Vor rund einem Monat hatte Walentina mit einem Instagram-Beitrag auf die ausstehenden Zahlungen aufmerksam gemacht und Kritik an Sport1 und der Produktionsfirma Acunmedya geäußert. "Bevor ihr Videos von mir postet, begleicht doch erst mal die offene Rechnung von mir?", schrieb sie damals. In einer Story legte die Reality-Teilnehmerin nach: "Wir waren Kandidaten in einer Show und haben dafür gearbeitet. Und dafür wurden wir teilweise nur teils entlohnt und das geht gar nicht." Auch auf E-Mails sei laut Walentina nicht reagiert worden.









