Geld-Maske: Sarah Paulson löst Shitstorm bei Met Gala aus
Sarah Paulson (51) sorgte bei der diesjährigen Met Gala in New York für reichlich Gesprächsstoff: Die Schauspielerin schritt am Montagabend über den roten Teppich des Mode-Events – mit einer auffälligen Geldscheinnote vor den Augen. Statt einer klassischen Maske trug Sarah eine Art Augenbinde im Design eines Ein-Dollar-Scheins, kombiniert mit einem voluminösen grauen Tüllkleid des Indie-Labels Matieres Fecales. Den Look, den sie auf dem berühmten Treppenaufgang des Metropolitan Museum of Art präsentierte, taufte sie im Gespräch mit Reportern auf den Namen "Das eine Prozent" – eine direkte Anspielung auf die ultrareiche Oberschicht der USA. Während einige Gäste staunen und Kameras ununterbrochen klicken, brodelt es parallel in den sozialen Medien.
Dort stößt der Auftritt der Emmy-Gewinnerin auf gespaltene Reaktionen. X-User teilen Clips von Sarahs Ankunft und werfen ihr vor, ausgerechnet bei einem elitären Charity-Event Kapitalismuskritik zu inszenieren. Die Tickets für den diesjährigen Gala-Abend sollen laut Berichten bis zu 100.000 Dollar pro Platz kosten – ein Detail, das viele Kommentatoren mit dem "Das eine Prozent"-Statement beißen sehen. "Großartig, noch ein Millionär, der uns erklärt, wie verblendet wir vom Geld sind, während er selbst im Geld schwimmt", schreibt ein genervter User auf X. Ein anderer merkt mit Blick auf Lead-Sponsor Jeff Bezos (62) und Co-Vorsitzende Lauren Sánchez (56) an: "Mutige Entscheidung, diese Maske auf einem Event zu tragen, das von einem der reichsten Männer der Welt mit ausgerichtet wird." Hinzu kommt Kritik, Sarah würde mit ihrem Geld-Look am Motto des Abends vorbeiziehen – die Anweisung "Fashion Is Art" fordert die Stars eigentlich dazu auf, den Körper als Leinwand zu verstehen.
Ganz ohne Unterstützung ist Sarah im Netz jedoch nicht. Treue Fans stellen sich schützend vor die Schauspielerin und feiern ihren Auftritt als bewusst überspitzten Kommentar inmitten eines Abends, an dem Luxus und Glamour im Vordergrund stehen. Sie loben die Zusammenarbeit mit dem experimentellen Label Matieres Fecales und betonen, der dramatische Tüll, die weißen Opernhandschuhe und der funkelnde Diamantschmuck passten perfekt zum Kunstfokus der diesjährigen Ausstellung. Die Met Gala selbst ist für Sarah längst vertrautes Terrain: Die Darstellerin von American Horror Story gilt als modeaffin und sucht auf roten Teppichen immer wieder nach Möglichkeiten, über ihre Outfits Geschichten zu erzählen. Privat hält sich die Schauspielerin dagegen meist zurück, teilt nur ausgewählte Einblicke aus ihrem Leben – etwa, wenn sie gemeinsame Momente mit engen Freunden und ihrer Partnerin Holland Taylor (83) auf Social Media festhält. Umso stärker richten sich an diesem Abend nun alle Blicke auf ein einziges Accessoire: eine kleine grüne Note vor ihren Augen, die eine große Debatte ausgelöst hat.









