Trauma-Beichte von Elif: Männer machen der Sängerin Angst
Elif Demirezer (33) richtet sich mit einer schmerzhaft ehrlichen Beichte an ihre Fans: Auf Instagram spricht die Berliner Sängerin erstmals offen über ein tief sitzendes Trauma, das ihren Alltag seit geraumer Zeit massiv einschränkt. "Ich bin eine traumatisierte Frau", gesteht sie und erklärt, dass sich einige "Erfahrungen mit Männern, beruflich und privat" so tief eingebrannt hätten, dass ihr Körper mittlerweile selbst dann in Alarmbereitschaft schalte, wenn sie einen Mann eigentlich sympathisch finde. Dabei betont Elif, die für ihre tiefgründigen deutschen Texte bekannt ist, dass diese Belastung weit über die Psyche hinausgehe. "Trauma ist nicht nur etwas, das im Kopf passiert", stellt sie klar. Vielmehr speichere sich der Schmerz direkt "im Nervensystem und im Körper" ab.
Um sich im Alltag zu schützen, hat die Künstlerin inzwischen klare Regeln für Begegnungen mit Männern aufgestellt. Treffen finden laut eigener Aussage nur noch unter bestimmten Bedingungen statt. "Wenn ich heute jemanden treffe, beruflich oder privat, dann nur noch im öffentlichen Raum und wenn es Räume sind, dann nur so, dass ich im Notfall schnell flüchten könnte", schreibt die Sängerin. Elif stellt jedoch unmissverständlich klar, dass ihre Vorsicht keine allgemeine Ablehnung darstellt: "Das ist kein Männerhass und es bedeutet auch nicht, dass jeder Mann gefährlich ist", fügt sie hinzu. Es gehe ihr schlicht um die Folgen ihrer ganz persönlichen Vergangenheit.
Die Berlinerin macht deutlich, dass Heilung ein langwieriger Prozess ist, der nicht durch äußere Umstände erzwungen werden kann. "Viele verstehen nicht, dass Trauma nicht verschwindet, nur weil 'der Richtige' kommt", resümiert Elif, die mit 16 Jahren bei der Castingshow "Popstars" den zweiten Platz belegte. Für sie steht fest, dass Vertrauen keine reine Willensentscheidung ist. "Sicherheit ist etwas, das der Körper erst langsam wieder lernen muss", erklärt die Sängerin ihren Fans. Mit diesen intimen Einblicken knüpft Elif direkt an ihre bisherige Offenheit an. Bereits in der Vergangenheit hatte sie offen über wiederkehrende Panikattacken und schwere Depressionen gesprochen.






