Keine Reue: Nicolas Cage lehnte "Spider-Man"-Bösewicht ab
Nicolas Cages (62) Karriere ist bekannt für ihre Höhen und Tiefen. Dennoch hat der Schauspieler nicht immer zu allen Rollen "Ja" gesagt. 2002 produzierte Sony Pictures den ersten Spider-Man-Film mit Tobey Maguire (50) in der Hauptrolle. Im Interview mit People erinnert sich Nicolas jetzt, dass ihm damals angeboten wurde, den Antagonisten Green Goblin zu spielen. Trotz intensiver Gespräche mit Regisseur Sam Raimi (66) habe der Hollywoodstar am Ende abgelehnt. "Für mich war das damals die richtige Entscheidung", reflektiert er. An seiner Stelle wurde der Bösewicht schlussendlich von Willem Dafoe (70) verkörpert. Nicolas stand stattdessen für die Krimi-Komödie "Adaptation – Der Orchideen-Dieb" mit Meryl Streep (76) und Tilda Swinton (65) vor der Kamera.
Abgelehnt habe Nicolas die Rolle aber nicht, weil es sich um einen Bösewicht handelte – ganz im Gegenteil. Er stellt klar, dass es ihm im Laufe seiner Karriere großen Spaß gemacht habe, den Bösen zu spielen: "Ich habe schon viele Bösewichte gespielt. Ich mag beides. Ich denke, beide sind wichtige Bestandteile des Kinos." Grundsätzlich wolle sich der 62-Jährige nicht auf einen bestimmten Charaktertypus festlegen. Vielleicht taucht er auch deshalb 2026 doch noch ins Spider-Universum ein. In der Verfilmung des Marvel-Comics übernimmt Nicolas die Hauptrolle des in die Jahre gekommenen Privatdetektivs Ben Reilly. Den Charakter sprach er schon im Oscar-prämierten Animationsfilm "Spider-Man: A New Universe".
Aktuell erlebt Nicolas wieder eine echte Hochphase seiner Karriere. Vor allem der düstere Horrorfilm "Longlegs" begeisterte die Zuschauer. Darin lehrt er dem Publikum als finsterer Killer Longlegs das Fürchten. Der Charakterdarsteller wurde als Highlight des Films gefeiert – auch weil er auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen ist. Die unheimliche Aufmachung des Killers ist ein wesentlicher Bestandteil des Nervenkitzels und macht Nicolas zum perfekten Psychopathen. Insgesamt spielte "Longlegs" bis heute weltweit etwa 110 Millionen Euro ein. Das bereits beeindruckende Budget von 8,4 Millionen Euro ist damit locker wieder drin und Nicolas kann einen weiteren Kassenschlager in seiner Filmografie verbuchen.








