Trat Andrew Mountbatten-Windsor etwa seinen eigenen Hund?
Schwere Vorwürfe erschüttern nun erneut das Image von Andrew Mountbatten-Windsor (66): In einer Neuauflage der Enthüllungsbiografie "Entitled" erhebt Royal-Biograf Andrew Lownie drastische Anschuldigungen gegen den früheren Duke of York. Der Autor schildert darin nicht nur mutmaßlichen Machtmissbrauch und sexuelle Obsessionen, sondern berichtet auch von einer kompromisslosen Härte im Umgang mit Tieren. Im Gespräch mit der Bild-Zeitung erklärt er nun, wie Andrew über Jahrzehnte hinweg eine Kultur der Unantastbarkeit genossen haben soll. "Er wusste, dass er beschützt wurde", so der Biograf.
Der Autor berichtet weiter, dass sich nach Andrews Verhaftung und der royalen Degradierung zahlreiche ehemalige Angestellte bei ihm gemeldet hätten. Diese schilderten demnach verstörende Szenen hinter den Palastmauern: Andrew soll stets junges, attraktives Personal bevorzugt und gegenüber Frauen wiederholt persönliche Grenzen überschritten haben. "Andrew hatte keine besonders strenge Erziehung. Ihm wurden nie wirklich Grenzen gesetzt. So kam er mit schlechtem Verhalten immer durch", erklärt Lownie gegenüber Bild. Eine der drastischsten Schilderungen stamme von einem Freund der Familie, der mit Andrew und Prinz Philip (†99) auf der Jagd gewesen sei. "Andrew trat seinem Hund gegen den Kopf – und niemand wies ihn zurecht."
Zudem beschreibt der Autor Andrew als "Narzissten", für den sich nach den Skandalen um seine Verbindung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) kaum etwas geändert haben soll. Vielmehr richte sich sein Fokus weiterhin auf persönliche Privilegien wie Golfplätze und Luxusautos. Besonders brisant: Auch seine eigene Familie soll inzwischen auf Distanz gegangen sein. Laut dem Buch habe seine Tochter Prinzessin Eugenie (36) ihren Vater nicht über ihre dritte Schwangerschaft informiert. Andrew habe davon erst vor wenigen Wochen aus der Presse erfahren. Es bleibt also abzuwarten, wie es für den Ex-Prinzen nun weitergeht.






