Ascot ist für Mike Tindall ein schweißtreibender "Albtraum"
Royal Ascot gilt als eines der glamourösesten Pferderennen der Welt – doch hinter den Kulissen ist der Tag für die Royals offenbar deutlich anstrengender, als es von außen wirkt. Mike Tindall (47), Ehemann von Zara Tindall (45) und Schwiegersohn von Prinzessin Anne (75), hat jetzt in einem Podcast offen über seine Erfahrungen bei dem traditionsreichen Event gesprochen. Im Gespräch mit Tom Chamberlin im Luxury Dispatch Podcast schilderte der ehemalige Rugby-Profi, wie der Renntag für die königliche Familie wirklich abläuft – und kam dabei ins Schwärmen, aber auch ins Schwitzen.
Besonders eindrucksvoll beschrieb Mike die royale Kutschenfahrt, die zum Herzstück von Royal Ascot gehört. Die Gruppe fährt zunächst in historischen Staatslimousinen zum Great Park, bevor es in offene Landau-Kutschen geht. "Du fährst an, ich weiß nicht wie vielen Schulen vorbei, es scheinen unendlich viele zu sein. Die Kinder werden immer rausgelassen und winken mit ihren britischen Flaggen – ich denke mir: Das ist toll", schwärmte er. Doch bei großer Hitze hat die Prozession auch ihre Schattenseiten: "Wenn es zu heiß ist, ist es sowas wie ein Albtraum. Der Schweiß!" Und zum Hut abnehmen komme es dabei gar nicht erst: "Nimm den Hut nicht ab – da schwappt sonst so eine Art Wasserpfütze raus", lachte er. Den Abschluss der rund 20-minütigen Fahrt empfindet Mike aber trotzdem als etwas ganz Besonderes: "Wenn man ins Stadion einfährt und die Nationalhymne beginnt, ist das schon etwas Besonderes."
Mike ist seit vielen Jahren ein vertrauter Gast beim Royal Ascot. Erstmals wurde er dort 2007 an der Seite von Zara fotografiert – vier Jahre bevor die beiden 2011 heirateten. Mittlerweile gehört das Paar, das drei gemeinsame Kinder hat, fest zur royalen Prozessionsrunde. Doch auch abseits der Rennbahn sorgt Mike immer wieder für Gesprächsstoff. Vor Kurzem wurde nochmal deutlich, wie stark er sich seit seinen Rugby-Tagen verändert hat. Beim Auftakt des Cheltenham Festivals erschien er geschniegelt wie ein Landgentleman in einem Mantel von Holland Cooper für knapp 1.000 Euro. Ein Look, der kaum noch an den Sportler von früher erinnert. Denn damals waren schiefe Zähne und eine mehrfach gebrochene, deutlich deformierte Nase sein Markenzeichen. Und statt Designer-Outfits gab es oft nur dreckige Sportklamotten. Als Student jobbte er sogar in einem Fish-and-Chips-Wagen. Später nannte er das "den schlimmsten Job, den ich je hatte."
Besonders pikant: Vor der Hochzeit 2011 sprach Prinzessin Anne ihren künftigen Schwiegersohn sogar auf die Nase an. "Prinzessin Anne fragte mich, ob ich die Operation durchführen lassen würde", erzählte Mike 2011 bei Sky One. Er lehnte damals ab, weil die Rugby-WM bevorstand und er befürchtete, sie sich gleich wieder zu brechen. Die OP folgte erst 2018, als er kaum noch Luft bekam und die Nase in einem 45-Grad-Winkel stand. Auch an seinen Zähnen ließ er vor der Hochzeit arbeiten. "Meine Zähne waren überkreuzt und sahen aus wie eine Tüte Pommes", witzelte er später in der Sendung "Loose Men". Einen Titel wollte er nie: Auf die Frage, ob er einen royalen Rang wie "Prinz" annehmen würde, sagte er dem Magazin Closer: "Ich würde das definitiv ablehnen."









