Schamlos im Flieger: Weitere Vorwürfe gegen Ex-Prinz Andrew

Schamlos im Flieger: Weitere Vorwürfe gegen Ex-Prinz Andrew

- Florentine Naumann
Lesezeit: 2 min
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Gegen Ex-Prinz Andrew (66) werden erneut schwere Vorwürfe laut. Der Royal-Autor Andrew Lownie packte jetzt im Podcast "Daily Expresso" aus und warf dem früheren Herzog von York schamloses Verhalten gegenüber Flugbegleiterinnen vor. Konkret behauptet Lownie, Andrew habe beim Einsteigen in ein Flugzeug eine Stewardess gepackt, herumgeschwenkt und sich an ihr gerieben. "Er begrüßt eine Flugbegleiterin im Flugzeug, schwingt sie herum und reibt sich dabei an ihr", schilderte Lownie gegenüber Podcast-Host JJ Anisiobi. "Ich habe solche Geschichten auch mit Yoga-Lehrern, einer ganzen Reihe von Personen. Oft in Gegenwart anderer." Sein Fazit: "Er ist völlig schamlos."

In seinem aktualisierten Buch "The Entitled: The Rise and Fall of the House of York" schildert Lownie noch einen weiteren bizarren Vorfall an Bord eines Fluges. Demnach beschwerte sich Andrew während eines British-Airways-Fluges nach New York im Jahr 2010 bei einer Stewardess über ein zu kaltes Mineralwasser. Als die Flugbegleiterin erklärte, dass das gesamte Wasser gekühlt sei, soll Andrew kurzerhand seinen Hosenstall geöffnet und die Flasche in seine Hose gesteckt haben – mit den Worten: "Das wird sie aufwärmen." Gegenüber Page Six enthüllte der Autor zudem einen angeblichen Anmachspruch Andrews, der in eine ähnliche Kerbe schlägt: "Seine Anmachlinie war: 'Wie fühlt es sich an, den königlichen Schwanz an deinem Oberschenkel zu spüren?'"

Doch die Vorwürfe gegen Andrew reißen nicht ab. Vor zwei Wochen berichtete BBC über neue Gerichtsdokumente, die den Royal erneut in Bedrängnis brachten. Demnach soll Andrew schon vor Jahren sensible Regierungsinformationen an einen privaten Geschäftskontakt weitergegeben haben. Brisant: Der Buckingham-Palast soll davon frühzeitig gewusst haben. Laut den Unterlagen landete ein riesiges Archiv mit rund 30.000 E-Mails bereits im Mai 2020 beim damaligen Lord Chamberlain. Inhaltlich ging es um Andrews Zeit als Sonderhandelsbeauftragter. Der Palast verweigerte damals mit Verweis auf laufende Ermittlungen jeden Kommentar.

Andrew Mountbatten-Windsor verlässt nach dem Oster-Gottesdienst die St George’s Chapel in Windsor
Getty Images
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Andrew Mountbatten-Windsor bei einer Messe in London
Getty Images
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Die britischen Royals auf dem Balkon des Buckingham Palace im Juni 2023
Getty Images
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Sollte Ex-Prinz Andrew nach diesen Vorwürfen endgültig alle öffentlichen Rollen abgeben?