"Tod gewünscht": Danni Büchner über extreme Hasskommentare
Realitystar Daniela Büchner (48) spricht jetzt offen über die dunkelste Seite ihres Lebens im Rampenlicht: den massiven Hass im Netz. In einem Interview mit der Bild-Zeitung gibt die fünffache Mutter einen Einblick in die Anfeindungen, denen sie online seit Jahren ausgesetzt ist – und die weit über normale Kritik hinausgehen. "Ich wurde als Hitler-H*re beschimpft, mir wurde der Tod gewünscht und ich habe sehr aggressive Sprachnachrichten bekommen", schildert die 48-jährige Wahl-Mallorquinerin. Warum sie ausgerechnet mit diesem Schimpfwort beleidigt wurde, kann sie bis heute nicht nachvollziehen.
Danni entschied sich laut eigener Aussage dazu, die Situation nicht länger hinzunehmen und rechtliche Schritte einzuleiten. Kürzlich zeigte sie etwa einen Mann an, der ihr den Krebstod wünschte. Ausschlaggebend dafür war vor allem, dass auch ihre Kinder – Joelina (26), Volkan, Jada (21) sowie die Zwillinge Jenna (10) und Diego (10) – mit Hasskommentaren konfrontiert werden. Das belaste sie noch schwerer als die Anfeindungen gegen ihre eigene Person. Daher habe sie bereits öfter darüber nachgedacht, sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, gibt sie zu: "Es gab schwache Momente, in denen man sich gefragt hat, ob man sich das alles wirklich antun möchte." Besonders die Zeit nach ihrer Dschungelcamp-Teilnahme habe sie stark belastet. "Aber am Ende hat mich das alles stärker gemacht", zeigt sich Danni kämpferisch.
Danni beschäftigt vor allem, wie schnell Menschen im Netz urteilen, obwohl sie meist nur einen kleinen Ausschnitt ihres Lebens kennen. "Online verlieren viele Menschen ihre Hemmschwelle, da würde ich mir mehr Nachdenken wünschen. Wenn eine fremde Frau in einem Café sitzt, geht man auch nicht hin und sagt ihr ungefragt, dass ihr Kleid hässlich ist oder ihre Haare nicht schön sind", erklärt sie. Mittlerweile hat die Influencerin jedoch einen eigenen Umgang mit dem Thema gefunden. Regelmäßige Auszeiten von Social Media helfen ihr, Distanz zu gewinnen. "Ich habe gelernt, mir Freiräume zu nehmen", betont sie im Interview und macht einmal mehr deutlich, wie wichtig ihr klare Grenzen sind.








