Über 30 Grad im Palast: So kämpft König Charles gegen Hitze
London ächzt derzeit unter einer Hitzewelle mit Temperaturen über 30 Grad Celsius – und auch König Charles III. (77) bleibt davon nicht verschont. Bei einem Event zum Thema Klimawandel im St. James's Palace hatte der Monarch sichtlich zu kämpfen: Der historische Palast ist nicht klimatisiert, weshalb sein hochrangiger Mitarbeiter Tony Johnstone-Burt mit einem elektrischen Handventilator immer wieder für etwas Abkühlung sorgte. Fotos, die dem Kurier vorliegen, zeigen Charles stark schwitzend, wie er sich mit einem Tuch das Gesicht abtupft. Wie der Mirror berichtete, wurden im Vorfeld der Veranstaltung eigens Sicherheitsvorkehrungen getroffen – darunter medizinisches Personal und ein klimatisierter Ruheraum.
Trotz der extremen Hitze ließ der König keinen seiner Termine ausfallen. Am Vormittag empfing er ein afghanisches Frauen-Cricketteam – das Treffen war ursprünglich in den Gärten von Clarence House geplant, wurde aber kurzerhand nach drinnen verlegt. Anschließend besuchte er noch eine Kampfsportschule, wo ihm ein weißer Gürtel überreicht wurde. Den nutzte Charles ganz spontan als Fächer, um sich etwas Erfrischung zu verschaffen. Energieminister Ed Miliband, der ebenfalls bei dem Klimaevent sprach, ordnete die Hitze in einen größeren Zusammenhang ein: "Die Tatsache, dass wir das hier in Großbritannien im Juni tun müssen, sagt schon einiges über die Umstände aus, in denen wir uns befinden. Das war früher nicht normal, aber leider ist es jetzt die neue Normalität."
Der Klimawandel ist für Charles, der den Buckingham-Palast trotz Sanierung meidet, schon lange ein zentrales Anliegen. Immer wieder hat er sich mit eindringlichen Botschaften an die Öffentlichkeit gewandt. So erklärte er bereits 2023 auf der Klimakonferenz in Dubai: "Rekorde werden mittlerweile so häufig gebrochen, dass wir womöglich immun werden dagegen, was sie uns eigentlich sagen." Damit ist der König einer der bekanntesten royalen Fürsprecher für mehr Klimaschutz.









