Darth-Maul-Sprecher Peter rechnet nun mit "Star Wars" ab
Peter Serafinowicz (53) rechnet offen mit seiner Zeit im Star Wars-Universum ab. Im Podcast "Class Clown" blickt der britische Komiker und Schauspieler auf seine Arbeit als Stimme von Darth Maul in "Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung" zurück – und findet dabei überraschend harte Worte. Obwohl Darth Maul längst zu den ikonischsten Schurken der Saga zählt, beschreibt Peter die Rolle dort als "größte Enttäuschung meines Lebens". Besonders ein Gespräch mit Schöpfer George Lucas (82), der ihn eigentlich als perfekte Besetzung sah, blieb ihm im Gedächtnis – allerdings ganz anders, als er es sich damals erhofft hatte.
Im Podcast erzählt Peter, wie George ihm bei den Aufnahmen zur englischen Synchronfassung bescheinigte, er könne der neue James Earl Jones (†93) werden. Der Regisseur spielte damit auf die tiefe, markante Stimme des Schauspielers an, der Darth Vader in der Originaltrilogie und in "Rogue One" vertonte. Peter stimmte zu und nannte James' Stimme "die beste Stimme aller Zeiten". Das Kompliment konnte er jedoch nicht wirklich genießen, denn trotz des großen Lobs soll er laut eigenen Angaben nur einen Hungerlohn für seine Arbeit erhalten haben. Auch mit dem Look von Darth Maul wurde er nie richtig warm: "Das Design… ich war nicht sonderlich begeistert."
Heute leiht Sam Witwer dem düsteren Krieger seine Stimme und führt die Geschichte von Darth Maul in verschiedenen Projekten fort. Die aktuelle Disney+-Serie "Star Wars: Maul – Shadow Lord", die seit Anfang des Jahres läuft, erzielt auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes beeindruckende 98 Prozent und eine zweite Staffel ist bereits in Planung. Peter widmet sich derweil dem nächsten großen Franchise: In der neuen Harry Potter-Serie spielt er den Poltergeist Peeves.










