"Cliffhanger"-Reboot mit Pierce Brosnan verschoben auf 2027
Actionfans müssen sich länger gedulden: Der geplante Reboot des Kultfilms "Cliffhanger" mit Pierce Brosnan (73) in der Hauptrolle kommt später als erwartet in die Kinos. Statt wie ursprünglich angekündigt im September 2026, soll der Bergthriller nun erst am 29. April 2027 in Deutschland anlaufen. Regie führt Jaume Collet-Serra, vor der Kamera stehen neben Pierce auch Lily James (37) und der deutsche Schauspieler Franz Rogowski. Die Neuauflage verlegt das knallharte Überlebensspektakel in die Dolomiten – und setzt auf eine brisante Mischung aus Entführungsdrama, Familiengeschichte und Hochgebirgs-Action.
Der Grund für die Verschiebung liegt beim Filmverleih Row K Entertainment, einem vergleichsweise jungen Indie-Unternehmen, das in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Bereits im März wurde unter anderem durch Variety bekannt, dass Row offene Rechnungen nicht mehr begleichen konnte und dem Unternehmen Rechtsstreitigkeiten drohen. Dadurch gab es bei mehreren Filmprojekten eine zeitliche Verzögerung - auch beim "Cliffhanger"-Reboot. Inhaltlich dreht sich alles um den erfahrenen Bergführer Ray Cooper, gespielt von Pierce, der zusammen mit seiner Tochter Naomi, verkörpert von Lily James, ein luxuriöses Chalet in den Dolomiten betreibt. Während eines Wochenendtrips mit dem Sohn eines Milliardärs gerät die Gruppe ins Visier einer skrupellosen Entführerbande – nur Naomi kann entkommen und nimmt allein die Verfolgung durch das gefährliche Gebirge auf.
Ursprünglich war für den Reboot auch Sylvester Stallone (80) im Gespräch, der im Original von 1993 die Hauptrolle gespielt hatte – letztlich wird in der Neuauflage jedoch Pierce und nicht er vor der Kamera stehen. Pierce Brosnan kennt das Publikum vor allem als James Bond, den er von 1995 bis 2002 in insgesamt vier Filmen verkörperte. Neben der Schauspielerei ist er auch als Produzent tätig. Der Schauspieler hatte sich erst vor einigen Monaten ganz grundsätzlich zu seiner Zukunft vor der Kamera geäußert. In einem Interview mit The Independent schilderte er damals, warum der Ruhestand für ihn nicht in Frage kommt.










