Klare Regel: Dieses Wort ist für König Charles zu Hause tabu
Selbst in den eigenen vier Wänden hält sich König Charles III. (77) an strenge Sprachregeln. Ein Wort, das die meisten Menschen täglich benutzen, sucht man im Wortschatz des britischen Monarchen vergebens: "toilet". Sozialanthropologin Kate Fox hat gegenüber dem Magazin Hello! enthüllt, dass der Begriff im royalen Haushalt als verpönt gilt. Stattdessen greifen Charles und seine Familie auf die Begriffe "lavatory" oder "loo" zurück – und das hat historische Gründe.
Laut Kate Fox, Autorin des Buches "Watching the English: The Hidden Rules of English Behaviour", lehnen die Royals das Wort "toilet" ab, weil es französischen Ursprungs ist. Es leitet sich vom französischen "toilette" ab, das ursprünglich einen Raum zum Ankleiden und Zurechtmachen bezeichnete. Doch das ist nicht die einzige sprachliche Besonderheit bei Hofe: Für das Abendessen sagen die Royals nicht "tea", sondern "dinner" oder "supper". Und wer in einer ihrer Residenzen entspannen möchte, tut das nicht in einer "lounge", sondern in einem "sitting room" oder "drawing room". Auch das Wort "posh" ist tabu – es würde laut der Sozialanthropologin höchstens ironisch und mit einem Augenzwinkern verwendet werden.
Abseits der Sprache gelten auf Charles' Anwesen noch weitere strenge Regeln. Auf dem Sandringham Estate in Norfolk, wo Charles traditionell seinen Winterurlaub verbringt und Weihnachten feiert, herrscht über einem großen Teil des 60 Hektar großen Geländes eine dauerhafte Flugverbotszone. Grillen ist in öffentlich zugänglichen Bereichen des Anwesens aus Brandschutzgründen ebenfalls nicht erlaubt. Darüber hinaus soll die verstorbene Königin Elizabeth II. eine "No-Cats-Policy" eingeführt haben, um die heimische Tierwelt in der weitläufigen Umgebung zu schützen. Im Buckingham Palace hingegen sind es die Gäste, die sich an Regeln halten müssen: Fotografieren und Filmen innerhalb der Palastmauern ist ebenso verboten wie Essen und Trinken.








