Bei der glamourösen Bambi-Verleihung war nicht durchgehend Kuschel-Kurs angesagt! Nachdem Rosenstolz-Sänger Peter Plate (44) bei seiner Dankesrede offen gegen Bushido (33) gewettert hatte, nahm der Rapper umgehend Stellung zu der Kritik.

Als er den Preis in der Kategorie „Intergration“ entgegennahm, gab er sich souverän: Es habe ihn erstaunt, welch großes Aufsehen er mit der Bambi-Nominierung erregt habe. Es gebe immerhin wichtigere Sachen, die die Menschen tun könnten, als sich darüber aufzuregen, ob er den Preis verdient habe oder nicht. Obwohl er vorgibt, es sei ihm egal, was die Menschen von ihm denken, zeigt er sich selbstkritisch: „Die Menschen, die aufschreien und mir vorwerfen, wofür ich eine Zeit lang gestanden habe, sind selbst nicht dazu bereit, andere zu akzeptieren und zu tolerieren. Ich bin selbst schuld daran. Ich würde heute nicht mehr das sagen, was ich vor zehn Jahren gesagt habe. Ich habe gelernt, dass das, was ich gemacht habe, falsch war.“

Damit rückte Bushido bei all der Kritik um seine Person den Fokus wieder auf das, worum es bei der Auszeichnung eigentlich gehen sollte: Integration. Dementsprechend erklärte der kontroverse Star: „Dieser Bambi steht nicht nur für mich persönlich. Man sollte eher an die Leute denken, die immer noch nicht integriert sind. Ich liebe dieses Land. Ich bin Deutscher.“ Gleichsam versicherte der Hip-Hopper, sich auch weiterhin für integrative Projekte einsetzen zu wollen. Wenngleich man Bushidos Musik und seine Songtexte nicht gutheißen muss, so ist es ihm immerhin anzurechnen, dass er öffentlich auf diese Art und Weise Stellung nimmt.

Bushido im Februar 2014 vor Gericht
Clemens Bilan/Getty Images
Bushido im Februar 2014 vor Gericht
Rapper Bushido im Kriminalgericht Moabit im Februar 2014
Getty Images
Rapper Bushido im Kriminalgericht Moabit im Februar 2014
Bushido und Anna-Maria Ferchichi in Berlin im März 2012
Getty Images
Bushido und Anna-Maria Ferchichi in Berlin im März 2012


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