Seit Jahren dominieren Casting-Shows die deutsche Fernsehlandschaft. Egal ob Germany's next Topmodel oder den nächsten Blockstar - die Stars und Sternchen von Morgen werden am liebsten öffentlich im Fernsehen gesucht. Wenn es um die besten Gesangstalente geht, buhlen besonders viele TV-Formate um die Gunst der ambitionierten Nachwuchsmusiker. Doch nicht alle Shows haben einen guten Ruf. Selbst nach dem Sieg bleibt der erhoffte Erfolg der Neuentdeckungen oftmals aus und sogar ehemalige Juroren äußern sich nach einem Staffel-Ende häufig negativ.

Eine der Shows, die den Anspruch erhebt, sich von den anderen abzuheben ist The Voice of Germany. Hier treten überwiegend professionelle Musiker gegeneinander an, weshalb viele Fans der Meinung sind, die Sendung sei qualitativ hochwertiger. Das sieht auch Rea Garvey (38) so. Der Frontmann der Band Reamonn verteilt ordentlich Seitenhiebe. „Andere Shows machen die Künstler zum Affen. Die behandeln die Teilnehmer wie Dreck und nutzen sie aus, um Geld zu verdienen“, so der Sänger gegenüber Prinz. Im Gegensatz zu den gängigen Formaten sind Rea, Nena (51) Xavier Naidoo (40) und The BossHoss vielmehr Choaches als Juroren, die den Kandidaten gezielt unter die Arme greifen wollen. Man wolle die Sänger nicht kurzfristig pushen, um an ihnen zu verdienen. Aus diesem Grund bezeichnet er die Sendung auch als „Musikshow“.

Den extrem guten Quoten nach zu urteilen, kommt dieses Konzept bei den Zuschauern gut an. Es bleibt abzuwarten, ob dem „The Voice“-Sieger nach der Show eine langfristige und professionelle Karriere vergönnt ist.

"The Voice"-Coach Rea Garvey
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"The Voice"-Coach Rea Garvey
Samuel Rösch und Michael Patrick Kelly beim "The Voice of Germany"-Finale 2018
Christian Marquardt/Getty Images
Samuel Rösch und Michael Patrick Kelly beim "The Voice of Germany"-Finale 2018
Rea Garvey beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018
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Rea Garvey beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018


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