"Big, Big Brother...Big Brother ist okay!" So schmetterten es die Bewohner der ersten Stunde aus dem Container und genau diese Zeile scheint auch das Motto der diesjährigen ersten Staffel von Promi Big Brother zu sein, denn mehr als "okay" war es eigentlich zu keiner Zeit.

Dabei sah es am Anfang noch gar nicht so schlecht aus. Die Live-Show zum Einzug der Bewohner wurde - wahrscheinlich aus Neugierde - noch von vielen Leuten gesehen, danach sackte die Quote phänomenal ab. Das weiß man natürlich auch bei Sat.1, wie eine Sprecherin gegenüber Quotenmeter erklärte: "Im Moment stehen wir bei einem durchschnittlichen Marktanteil von 13,9 Prozent. Das ist deutlich über Senderschnitt, darf aber natürlich ruhig noch mehr werden." Da ist es wieder, das "okay". Das hatte man sich natürlich ganz anders vorgestellt, wie man vor dem Start bei einem Statement des für Big Brother zuständigen Michael Kollatschny noch heraushören konnte: "Derzeit bietet der Markt Chancen wie noch nie, sicher auch für den Vorabend!"

Die Chance war also eigentlich da und genug Wirbel gab es mit dem ganzen Auszieh- und Einzieh-Hin und her und einigen Streitereien auch. Doch irgendwie hat es nicht so richtig klappen wollen mit dem Spannungs-Aufbau. Dabei kann man den Machern nicht vorwerfen, sie hätten nicht für gute Gäste gesorgt. Jetzt soll sogar Pamela Anderson (46) einziehen und zum Endspurt noch mal die Quoten nach oben bringen.

Nun gilt es, den Karren auf den letzten Metern aus dem Dreck zu ziehen und die vernichtende Halbzeit-Bilanz bis Freitag wieder auszumerzen. Übrigens: Am Freitag gibt es wieder eine Live-Show, in der sich dann entscheiden wird, wer der erste König oder die erste Königin von Promi Big Brother wird.

Oliver Pocher und Cindy aus MarzahnSat.1
Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn
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