Es war nur eine Frage der Zeit: Monatelang musste alle Welt besorgt mit ansehen, wie Amanda Bynes (27) von einem Skandal in den nächsten taumelte. Um sie vor dem endgültigen Absturz zu bewahren, hatte Amandas Mutter Lynn vor einigen Wochen bei Gericht die Vormundschaft für ihre Tochter beantragt. Aufgrund der Diagnose einer psychischen Erkrankung bei Amanda wurde ihr jetzt die Vormundschaft übertragen, jedoch in drastischerer Form.

Ursprünglich sollte erst am 30. September über den Antrag entschieden werden, doch Amandas Einweisung in die Psychiatrie im Juli und die Diagnose der Erkrankung änderten die Sachlage. Nun erhielt Amandas Mutter nämlich anstelle der gängigen Vormundschaft die LPS-Vormundschaft, berichtete RadarOnline. Diese wird nur dann gewährt, wenn bei der betreffenden Person eine Geisteskrankheit diagnostiziert wurde, die im amerikanischen Klassifikationssystem für psychische Störungen gelistet ist. Daher sei auch die Verhandlung über die "normale" Vormundschaft überflüssig geworden, weshalb Amandas Anwältin Tamar Arminak laut einer Quelle "das Gericht am Donnerstag darüber in Kenntnis setzte, dass der Antrag zurückgezogen wurde. Es wird keine Anhörung am Montag geben."

Dass Lynn Bynes nun so schnell diese Sonderform der Vormundschaft zugesprochen wurde, zeigt einmal mehr, wie schlecht es noch immer um ihre Tochter bestellt sein muss. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich Amanda mit der dauerhaften Unterstützung der Ärzte und der Fürsorge ihrer Eltern bald auf dem Weg der Besserung befindet.

Splash News
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