Twitter-Fights scheinen bei Lady GaGa (27) so langsam an der Tagesordnung zu liegen. Nachdem sie kürzlich gegen Kelly Osbourne (28) und Perez Hilton (35) in den Ring steigen musste, fordert nun Adam Levine (34) zum Duell heraus.

Auf seinem Twitter-Profil kritisierte er ein unter Musikern sehr beliebtes Verfahren: Das Aufwärmen alter Hits: "Äh...alte Kunst für eine jüngere Generation zu recyclen macht einen nicht zum Künstler", so der Maroon 5-Sänger. Lady GaGa hat zwar selbst keine anderen Hits gecovert, fühlte sich aber von dieser Stichelei trotzdem angesprochen. Das liegt wohl daran, dass das Video zu ihrem aktuellen Song "Applause" praktisch eine Hommage an eine ganze Reihe legendärer Künstler ist. Neben Musik-Größen wie Madonna (55), Cher (67) und David Bowie (66) spiegeln sich auch Einflüsse von Maler Sandro Botticelli (✝65) darin wieder. So schoss "Mother Monster" prompt zurück: "Oh oh Leute, die Kunst-Polizei ist da", zwitscherte sie und sorgte dafür, dass das Ganze persönlich wurde. Das Dubiose an der Geschichte? Adam Levine ist selbst kein Unschuldslamm, was das Kopieren andere Stars angeht. Wir erinnern uns an seinen Hit "Moves Like Jagger", in dessen Video er kaum etwas anderes tat, als Oberkörper frei wie der Rolling Stones-Frontmann zu tanzen. Das scheint dem 34Jährigen wohl irgendwann auch gekommen zu sein, und so folgte kurz darauf ein weiterer Tweet: "Nebenbei, ich bin KEIN Künstler. Ich singe in einer Band und mache Musik mit meinen Freunden." Was er also wirklich an Lady GaGa kritisieren zu scheint, ist nicht ihre Imitation anderer, sondern ihr Selbstverständnis als Künstlerin.

Wir finden die Plänkelei der beiden Künstler - oder darf man sie so jetzt überhaupt noch so nennen? - lächerlich und amüsant zugleich und sind gespannt, ob die Streithähne es jetzt dabei belassen werden.

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