Es steht zwei zu null für seinen Ex-Manager Helmut Werner: Joey Heindle (21) hat auch die Revision vor dem Oberlandesgericht Wien verloren und wurde nun zur Zahlung von knapp 18.000 Euro an Werner verurteilt. Exklusiv gegenüber Promiflash hat Joeys Manager nun erklärt, wie es seinem Schützling geht und was der 21-Jährige jetzt unternehmen will - nämlich auf jeden Fall nicht aufgeben!

"Joey hat nach dem Urteil natürlich ein wenig Bauchschmerzen, doch er weiß, dass das Leben trotzdem weitergeht. Und er ist schließlich ein Kämpfer!", berichtet der Künstleragent. "Er ist sich bewusst, dass er zu naiv war, als er die Verträge mit seinem Ex-Manager unterschrieben hat. Er wird für die Konsequenzen aber geradestehen." Was aber noch lange nicht bedeutet, dass der Sänger nun aufgeben und die 18.000 Euro auch bezahlen will. "Anders als in anderen Medien berichtet, ist das Urteil gegen Joey nur vorläufig. Er kann sehr wohl Rechtsmittel einlegen und nach dem aktuellen Stand der Dinge zu urteilen, wird er das auch tun. Er befindet sich momentan aber noch in Gesprächen mit seinen Anwälten."

Dass er dafür wirklich sein Kämpferherz auspacken muss, bestätigt das Landesgericht Wien im Interview mit Promiflash. Laut einer Sprecherin müsste nun der Oberste Gerichtshof entscheiden, ob der Fall Joey Heindle gegen Helmut Werner von allgemeiner Bedeutung ist. Nur dann wird sich die Justiz noch mal damit befassen. Geht man vom aktuellen Urteil aus, liegt diese Voraussetzung nicht vor. Das könnte bedeuten, dass der Dschungelkönig von 2013 schon bald alles zahlen muss: 4.800 Euro Ursprungsforderung plus 12.700 Euro Kostenerstattung. Zahlt er nicht, ist das Urteil sofort vollstreckbar - und das heißt, dass im schlimmsten Fall der Gerichtsvollzieher vor der Heindleschen Haustür stehen könnte!

Sein Manager winkt jedoch ab: "Auch wenn es sich hier um einen hohen Geldbetrag handelt - Joey macht sich keine Sorgen, dass er morgen auf der Straße sitzen könnte. Er weiß aber, dass das nun seine letzte Chance ist, Gas zu geben. Er will und wird hart arbeiten, vielleicht muss er sogar mehr tun als vorher. Aber er erfährt große Unterstützung von Freunden, Familie und Management."

Waldbrände in Australien im Januar 2020
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Waldbrände in Australien im Januar 2020


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