So richtig angenehm will sein Aufenthalt in Übersee irgendwie nicht für ihn werden: Kult-Rapper Snoop Dogg (43) hat schon wieder Ärger mit den europäischen Behörden. Nachdem deutsche Polizisten im Juli seinen Tourbus erfolgreich nach Gras durchsucht hatten und er letzte Woche in Schweden bereits wegen eines Verdachts auf Drogenmissbrauch verhaftet wurde, musste er sich jetzt schon wieder mit Beamten herumärgern.

Snoop Dogg
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Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa vermeldet, griff man den Musiker an einem Flughafen in der Region Kalabrien mit Bargeld in Höhe von sage und schreibe 422.000 Dollar (rund 384.000 Euro) auf. Wozu so viel Kohle?

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Sofort beschlagnahmte die Steuerpolizei die Hälfte des Betrags, denn Snoop hatte die kleinen Scheinchen, die er übrigens tiefenentspannt in zwei Louis-Vuitton-Taschen mit an Bord nehmen wollte, nicht beim Zoll angemeldet. Ab einer Summe von 10.000 Euro ist das ein klarer Verstoß gegen das EU-Gesetz. Der 43-Jährige organisierte sich daraufhin schnell rechtlichen Beistand, jetzt muss er nämlich Strafe für sein Versäumnis zahlen.

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"Aus juristischer Sicht haben wir alles geklärt. Das Geld stammte von den Konzerten, die er in ganz Europa gegeben hatte. Es gab kein Verbrechen, es war lediglich eine Ordnungswidrigkeit", erklärte der italienische Anwalt des Rappers gegenüber der Agentur Reuters.

Seinen Flug nach London durfte Snoop Dogg übrigens ohne weitere Probleme antreten und die Hälfte seines heiß geliebten Geldes kann er sich nach der Zahlung seiner Strafe wieder in die Taschen packen.