Die Ankündigung, dass Xavier Naidoo (44) für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Stockholm singen soll, löste heftige Kritik aus. Heute wurde bekannt gegeben, dass seine Teilnahme wieder abgesagt wurde. Nun äußerte sich ein Sprecher des zuständigen Senders NDR zu dieser Entscheidung.

"Es war klar, dass er polarisiert, aber die Wucht der Reaktionen hat uns überrascht. Wir haben das falsch eingeschätzt", berichtete Thomas Schreiber, der ARD-Unterhaltungskoordinator und Programmbereichsleiter beim NDR. Er selbst verstehe die Kritik gegenüber dem Sänger keineswegs: "Xavier Naidoo ist ein herausragender Sänger, der nach meiner Überzeugung weder Rassist noch homophob ist." Nachdem aber so viele Hass-Attacken gegenüber Xavier und dem Sender ausgebrochen sind, wurde seine Teilnahme wieder abgesagt.

Der ESC sei eine friedliche Veranstaltung, bei der Nächstenliebe und Völkerverständigung den absoluten Mittelpunkt bilden sollten: "Dieser Charakter muss unbedingt erhalten bleiben. Die laufenden Diskussionen könnten dem ESC ernsthaft schaden. Aus diesem Grund wird Xavier Naidoo nicht für Deutschland starten", sagte der Sprecher in seinem Statement.

Xavier Naidoo selbst veröffentlichte vor Kurzem ebenfalls ein Statement.

Sasha beim Finale von "The Voice Kids" 2016
Clemens Bilan / Freier Fotograf / Getty Images
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Justin Timberlake und Britney Spears 2002 in Philadelphia
Getty Images
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Justin Timberlake und Jessica Biel in Hollywood, 2018
Alberto E. Rodriguez/Getty Images
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