Donald Trump (69) nimmt während des Wahlkampfes um das Amt des US-Präsidenten kein Blatt vor den Mund und scheut sich auch nicht davor, radikale Formulierungen zu verwenden. Seine streitbare Art löst gemischte Reaktionen aus - zahlreiche Prominente sprechen sich allerdings öffentlich gegen den Republikaner aus.

Muhammad Ali
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Muhammad Ali

Während Hillary Clinton (68) eine Vielzahl von Stars für sich mobilisieren konnte, fehlt es dem Unternehmer Donald Trump an berühmten Sympathisanten. Durch erzkonservative Ansichten bringt der Immobilientycoon und Multimilliardär sogar eine Menge VIPs gegen sich auf. Mit Anti-Islam-Reden erzürnte Trump beispielsweise Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31) und den ehemaligen Boxer Muhammad Ali (73), sodass der Ex-Sportler in einem offiziellen Schreiben Muslime dazu aufforderte, "sich gegen die zu wehren, die den Islam für ihre persönliche Agenda nutzen." Auch die lateinamerikanische Minderheit in den USA wird von Trump verunglimpft, was dazu führte, dass Eva Longoria (40) sich gegen ihn aussprach und Ricky Martin (43) auf sozialen Netzwerken in spanischer Sprache schimpfte: "Donald Trump, du trägst Hass und Ignoranz in deinem Herzen!"

Mark Zuckerberg
Mike Windle Getty Images Entertainment
Mark Zuckerberg

Als Medienmogul sollte sich Trump eigentlich über die Möglichkeiten der Selbstinszenierung bewusst sein, doch scheinbar verkennt er die Notwendigkeit, beliebte Persönlichkeiten auf seine Seite zu bringen. Diese sind für einen gelungenen Wahlkampf in den USA nämlich unerlässlich.

Eva Longoria
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Eva Longoria

Auch in Europa sorgt der aufbrausende Politiker für Unruhe, vor seinen Beschimpfungen sind auch Deutsche nicht gefeit: Zuletzt kritisierte er die Wahl der "Time" von Angela Merkel (61) zur Person des Jahres.

Donald Trump
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Donald Trump