Ärger für US-Rapperin Nicki Minaj (33)! Die macht nicht etwa mit fiesem Benehmen oder öffentlichem Promi-Beef negative Schlagzeilen, sondern mit einem Konzert. Denn dieses hielt sie entgegen der Einsprüche vieler Menschenrechtsorganisationen nun für einen Machthaber in Afrika ab.

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Nicki Minaj wurde für die Weihnachtsfeier der Firma "Unitel" gebucht, die zum Teil im Besitz vom Präsidenten Angolas und seiner Familie ist. Präsident José Eduardo dos Santos steht seit Jahren wegen seines autoritären Verhaltens und des Verdachts der Korruption in der Kritik. Obwohl es im Vorfeld von Nickis Konzert bereits Einwände seitens einiger Menschenrechtsorganisationen gab, ließ sie sich davon nicht weiter beeinflussen und kassierte satte zwei Millionen US-Dollar für ihren Auftritt in Angola, wo 70 Prozent der Bevölkerung von weniger als zwei US-Dollar am Tag leben müssen.

Nicki Minaj
Instagram/ Nicki Minaj
Nicki Minaj

Auf Instagram veröffentlichte Nicki noch einige Fotos von ihrem Konzert und posierte für einen Schnappschuss sogar mit der Tochter des Präsidenten. Damit tritt sie eindeutig in die Fußstapfen von Kolleginnen wie Jennifer Lopez (46) oder Mariah Carey (45), die auch schon Privatkonzerte für Diktatoren gegeben haben.

Mariah Carey
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