Vor ein paar Tagen war bekannt geworden, dass Brandy (37) gegen ihre Plattenfirma "Chameleon Entertainment" klagt: Die Sängerin wirft dem Label "Sklaverei" vor, weil sie davon abgehalten werde, neue Musik aufzunehmen. Jetzt schoss die Plattenfirma zurück.

Sängerin Brandy im Februar 2016
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Sängerin Brandy im Februar 2016

Ihr Abkommen mit dem Label sei wie eine "Kugel- und Kettenfessel", die ihre Karriere gefährde - findet Brandy. Grund: Mehrere Alben, die ihr beim Beginn der Zusammenarbeit mit "Chameleon Entertainment" 2011 versprochen wurden, seien nie produziert wurden. Daher will die Sängerin nicht nur aus dem Vertrag raus, sondern fordert auch eine Menge Geld: Demnach will sie Hunderttausende Dollar einklagen, die ihr die Plattenfirma angeblich schuldet. Diese meldete sich jetzt zu Wort und will die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen, wie TMZ berichtet. Denn: Von einer erfolgreichen Karriere der "The Boy Is Mine"-Sängerin könne keine Rede sein. Da sie zuletzt in den frühen 2000ern einen Charterfolg verbucht habe, könne Brandy den Vertrag keinesfalls mit "Sklaverei" vergleichen, heißt es. Dementsprechend sei die Plattenfirma ein großes Risiko eingegangen, überhaupt mit ihr zusammenzuarbeiten, sagte ein Sprecher des Label-Präsidenten Breyon Prescott.

Brandy bei den "Entertainment Lawyer Of The Year Awards" 2016
FayesVision
Brandy bei den "Entertainment Lawyer Of The Year Awards" 2016

Die Reaktion von Brandys Seite ließ nicht lange auf sich warten. Wenn die Plattenfirma ihre eigene Aussage glaube, sollte sie keine Probleme haben, die Sängerin aus dem Vertrag rauszulassen, teilte Brandys Sprecher kurze Zeit später mit. Scheint so, als wäre in diesem Streit das letzte Wort noch lange nicht gesprochen...

Sängerin Brandy bei der "Republic Records Grammy Celebration" in Los Angeles
Getty Images / Imeh Akpanudosen
Sängerin Brandy bei der "Republic Records Grammy Celebration" in Los Angeles