Auweia, die Scham sitzt tief! Das bewies der Olympia-Goldgewinner Ryan Lochte (32) in diesen Tagen bei einem TV-Interview: Der erfolgreiche Schwimmer vergoss während des Auftritts vor laufender Kamera bittere Tränen.

Ryan Lochte in Omaha, Nebraska
Al Bello / Getty Images
Ryan Lochte in Omaha, Nebraska

Es ist der Olympia Skandal 2016: Ryan Lochte, Jack Conger, James Feigen und Gunnar Bentz sollen in Rio mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt worden sein. Das behauptete zumindest zunächst Ryan Lochte. Ziemlich schnell kam aber raus: Das stimmt so nicht. Denn ein Überwachungsvideo bewies, dass der 32-Jährige und seine Teamkollegen an einer Tankstelle nicht ausgeraubt, sondern in Wahrheit wild randaliert haben. Doch Ryan blieb zunächst hartnäckig bei seiner Version der Nacht, musste sich aber dann öffentlich dafür entschuldigen.

Ryan Lochte, Schwimmer
Matt Hazlett / Freier Fotograf / Getty Images
Ryan Lochte, Schwimmer

Jetzt sprach der Freund von Playmate Kayla Rae Reid im NBC News-Interview mit Matt Lauer über die beschämende Situation. Sichtlich geknickt stellte sich der Olympionik den kritischen Fragen des Moderators. Zu Beginn des Gesprächs noch relativ gefasst, stellte er klar, dass er bei seiner ersten Aussage über den Tathergang noch ziemlich betrunken gewesen sei.

Schwimmer Ryan Lochte und Playmate Kayla Rae Reid
Instagram/ Kayla Rae Reid
Schwimmer Ryan Lochte und Playmate Kayla Rae Reid

Auf die Frage, wie er sich fühlte, als seine Teamkameraden von den brasilianischen Behörden festgehalten wurden, während er sich in Amerika in "Sicherheit" befand, rang der Sportler dann sichtlich um Contenance. Mit Tränen in den Augen sagte er: "Ich habe mein Team im Stich gelassen! Ich wollte dort sein. Ich wollte nicht, dass sie denken, dass ich sie hängen lasse. Ich wollte definitiv dort sein. Ich wollte helfen, so gut ich konnte!" Im Fortlauf entschuldigte er sich bei seinen Kollegen und seinem Land: "Ich war unreif und ich habe einen dummen Fehler gemacht! Ich habe definitiv aus dieser Geschichte gelernt und es tut mir wirklich sehr, sehr leid!", beendet er den ersten Teil des Interviews. Der zweite Teil des Gespräches wird am Montagmorgen auf dem US-amerikanischen Sender NBC ausgestrahlt.

Gunnar Bentz und Jack Conger beim Verlassen der Polizeistation in Rio
McGrath/Getty Image
Gunnar Bentz und Jack Conger beim Verlassen der Polizeistation in Rio

Für wen es bei Olympia richtig gut lief, erfahrt ihr im folgenden Video.