Geschworener zu sein, ist in den USA eine der obersten Bürgerpflichten. Dieser stellt sich auch Pop-Star Taylor Swift (26). Sie sollte in Nashville in der Jury eines Falles wegen Vergewaltigung und Kidnapping sitzen, doch der vorsitzende Richter entband sie davon.

Taylor Swift (r.)
Instagram/Taylor Swift Updates
Taylor Swift (r.)

Der Grund dafür ist ein eher trauriger. Die Sängerin ist selbst in ein schwebendes Verfahren wegen sexueller Nötigung involviert. 2013 soll sie ein Radio-Moderator während eines Konzerts in Colorado begrapscht haben. Nach Angaben des Gerichts begründete der Richter die Entlassung von Taylor damit, dass eine Unvoreingenommenheit nicht gegeben sei.

Taylor Swift bei der Vanity Fair Oscar Party
Adriana M. Barraza/WENN.com
Taylor Swift bei der Vanity Fair Oscar Party

Jetzt ist klar, warum sie nicht bei den MTV Video Music Awards in New York weilte, schließlich musste sie am Montagmorgen im Gerichtssaal erscheinen. Bevor sie jedoch aus der Jury entlassen wurde, stand sie für Selfies mit den anderen Geschworenen parat. Bereits 2015 sollte sie dieser Bürgerpflicht nachkommen, doch damals konnte sie wegen ihrer Welttournee nicht an der Verhandlung teilnehmen.

Taylor Swift und Calvin Harris im West Village in New York
Splash News
Taylor Swift und Calvin Harris im West Village in New York

Abwesend und doch präsent war sie bei den VMAs dennoch. Vielen stieß übel auf, dass ihr Ex Calvin Harris (32) sie in seiner Dankesrede überging, schließlich hat sie den ausgezeichneten Song "This Is What You Came For" geschrieben. Immerhin hatte ihr Lieblingsfeind Kanye West (39) noch ein paar
warme Worte in seiner inzwischen obligatorischen Eröffnungsrede für sie übrig. Vielleicht hat Taylor jetzt Zeit, am Set des neuen Thor-Films vorbeizuschauen, um ihren Freund Tom Hiddleston (35) die Drehpausen zu versüßen. Schließlich steckt laut US-Medienberichten ihre Beziehung in der Krise, wie ihr im Video am Ende des Artikels erfahren könnt.

Taylor Swift und Tom Hiddleston am Unabhängigkeitstag 2016
Instagram/britmaack
Taylor Swift und Tom Hiddleston am Unabhängigkeitstag 2016