Geht eine Erfolgsgeschichte zu Ende? Die Zusammenarbeit der beiden Tennis-Champions Novak Djokovic (29) und Boris Becker (49) rüttelte den weißen Sport ordentlich auf. Ende 2013 begann der ehemalige Wimbledon-Sieger Boris Becker, den mehrfachen Grand-Slam-Sieger zu trainieren. Der Erfolg war vorprogrammiert und stellte sich auch unmittelbar ein. Doch jetzt soll es für das Dreamteam vorbei sein.

Boris Becker möchte angeblich nicht weiter mit dem "Djoker" zusammenarbeiten. Das ist jetzt Medienberichten zu entnehmen. Laut Bild lehnte Boris einen neuen Vertrag ab. Das Verhältnis zwischen Becker und Djokovic sei zuletzt wohl von einem Störfeuer im Team des Serben beeinflusst worden. Namentlich handelt es sich dabei um Pepe Imaz, eine Art Mental-Coach des "Djokers". Dessen Kuschel-Philosophie weiche von den Trainingsmethoden von Bum-Bum-Boris grundlegend ab. Wie es im Falle einer Trennung mit Becker weitergeht, ist noch nicht klar. Das erfolgreiche Werbegesicht dürfte nach der erfolgreichen Zeit mit Djokovic aber sicher einige Trainerangebote erhalten.

Zusammen mit Becker gewann Djokovic zweimal die Australian Open, je einmal die French Open und die US Open, sowie zweimal das legendäre Wimbledon-Turnier. Unter Becker manifestierte Djokovic den ersten Platz auf der ATP-Weltrangliste. Alleine im Jahr 2016 hielt er diese Position bis November. Zuletzt verlor er die Spitzenposition jedoch an Andy Murray.

Pepe Imaz, Teil des "Team Djokovic"MIGUEL MEDINA / Getty Images
Pepe Imaz, Teil des "Team Djokovic"
Novak Djokovic in LondonJulian Finney / Getty Images
Novak Djokovic in London
Lilly und Boris Becker beim German Media AwardGetty Images / Alexander Scheuber
Lilly und Boris Becker beim German Media Award
Trennung von Becker und Djokovic: Eure Meinung?538 Stimmen
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Das ist gut so, denn sie hatten ihren Erfolg. Ab jetzt wäre es bergab gegangen.
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Schade, die beiden hätten noch einige Erfolge zusammen gefeiert.


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