Krasses Geständnis von Ryan Lochte (32): Der Profi-Schwimmer sorgte im letzten Jahr bei den Olympischen Sommerspielen nicht nur für Goldsegen, sondern machte vor allem durch eine Lügengeschichte Schlagzeilen. Mit einigen Kollegen hatte der US-Amerikaner behauptet, sie seien in Rio überfallen worden. Dann kam aber raus: Sie wollten nur vertuschen, dass sie betrunken an einer Tankstelle randaliert hatten. Nun gab Ryan zu, dass ihn der Vorfall im Nachhinein schwer belastete: Der Athlet dachte sogar an Selbstmord.

Zwar hat der 32-Jährige für seinen Fehltritt entschuldigt, doch das Ganze nagte offenbar nachhaltig an ihm. In einem Interview mit dem Sportsender ESPN gab er jetzt zu, deshalb auch über seinen Tod nachgedacht zu haben: "Nach Rio war ich wahrscheinlich die meistgehasste Person auf der Welt. Es gab einige Momente, in denen ich geweint habe und gedacht habe 'Wenn ich ins Bett gehe und nicht mehr aufwache, ist das ok'." Auf die Frage, ob er damit auch Suizid meinen würde, nickte Ryan und erklärte: "Ich war kurz davor, mein Leben ganz aufzugeben."

Auch heute noch gehe ihm alles sehr nahe. Der Schwimm-Star hatte aufgrund seines Skandals Sponsoren und Werbedeals verloren. Doch im Privatleben geht es auch wieder bergauf, denn Ryan und seine Verlobte erwarten ihr erstes Kind.

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Ryan Lochte bei den Olympischen Spielen 2016 in RioGetty Images / Harry How
Ryan Lochte bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio
Ryan Lochtes Randale-Tankstelle in RioMaster Vision / Splash News
Ryan Lochtes Randale-Tankstelle in Rio
Ryan Lochte, Gunnar Bentz, Jack Conger and Jimmy Feigen auf einem ÜberwachungsvideoSplash News
Ryan Lochte, Gunnar Bentz, Jack Conger and Jimmy Feigen auf einem Überwachungsvideo


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