Doch keine Meisterleistung dank seines Siegs im Megafight? Floyd Mayweather Jr. (40) konnte seinen Gegner Conor McGregor (29) im gestrigen Boxkampf mit einem technischen K.o. besiegen. Damit stellte der 40-Jährige einen neuen Rekord auf. Er hat 50 Kämpfe ausgetragen und 50 von ihnen gewonnen – aber gebührt ihm diese Anerkennung zurecht?

Mit seinem Triumph brach Floyd die Bestmarke von Boxlegende Rocky Marciano (✝45). Der beendete 1955 seine Karriere mit 49 ausgetragenen und gewonnenen Duellen. Diese Leistung habe der Profisportler nach eigenen Angaben aber niemals überbieten wollen. Deswegen hatte Floyd seine Karriere eigentlich schon im September 2015 nach seinem Erfolg gegen Andre Berto (33) beendet. "Man muss wissen, wann es an der Zeit ist, die Handschuhe an den Nagel zu hängen. Ich habe alle Rekorde gebrochen, es gibt nichts mehr zu beweisen", hatte er damals noch betont, wie Spiegel Online berichtet.

Als ihm aber die Chance auf eine Ring-Auseinandersetzung mit Conor McGregor geboten wurde, schlug der Champion doch noch einmal zu. Er war sich seiner Sache sogar so sicher, dass er schon lange vor Beginn des Matches den Begriff "50-0" schützen ließ – um seinen vermeintlichen Höchstwert angemessen feiern zu können. Rockys Sohn nannte das gestrige Event laut USA Today Sports deswegen einen "Showkampf". Seiner Meinung nach dürfe dieser deswegen auch nicht zum Rekord beitragen. Der zuständige Ausschuss (State Athletic Commission) muss sich außerdem der Kritik stellen, dass mit Floyd ein ungeschlagener Weltmeister gegen den Profidebütanten Conor angetreten sei.

Floyd MayweatherChristian Petersen / Getty Images
Floyd Mayweather
Floyd MayweatherEthan Miller / Getty Images
Floyd Mayweather
Floyd Mayweather und Conor McGregorChristian Petersen / Getty Images
Floyd Mayweather und Conor McGregor
Haltet ihr den Rekord auch für unverdient?224 Stimmen
139
Ja, der Kampf war tatsächlich mehr Show als alles andere.
85
Nein, wieso denn?! Gewonnen ist gewonnen.


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