War es eine heimtückische Tat oder Notwehr? Im Mai 2017 wurde Ex-DSDS-Kandidat Manuel Hoffmann verhaftet. Er soll seinen Mitbewohner mit dem Steinsockel eines Pokals schwer am Kopf verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Drittplatzierten von 2010 versuchten Mord vor. Bei der Fortsetzung des Prozesses äußerte sich jetzt das Opfer zum ersten Mal zur Tat.

Manuel Hoffmann beim DSDS-Halbfinale 2010Getty Images
Manuel Hoffmann beim DSDS-Halbfinale 2010

"Ich träume, wie er auf mir sitzt, der Pokal immer wieder auf meinen Schädel eindeppert. Höre, wie das Blut aus meinem Kopf herausströmt", erklärte der Geschädigte vor dem Limburger Landgericht. Er gab außerdem an, dass er sehr viel Geld in den ehemaligen Castingshowteilnehmer investiert habe. Wie die Bild berichtete, soll er Einkäufe, Partys und die Steuern und Versicherungen von Manuels Auto gezahlt haben. Auch teure Reisen in die USA und nach Ägypten soll er ihm geschenkt haben. Trotzdem habe sich das Opfer nie eine engere Beziehung zu dem Ex-"The United"-Mitglied gewünscht. Platonische Beziehungen seien für ihn ganz normal.

Mehrzad Marashi, Daniel Hoffmann und Menowin Fröhlich beim DSDS-Halbfinale 2010Getty Images
Mehrzad Marashi, Daniel Hoffmann und Menowin Fröhlich beim DSDS-Halbfinale 2010

Der ehemalige DSDS-Sänger hatte vor Gericht angegeben, dass sein Mitbewohner sexuelles Interesse an ihm gehabt habe und es daraufhin zu einem handfesten Streit gekommen sei. Schon seit Längerem habe der Geschädigte an einer posttraumatischen Belastungsstörung und Panikattacken gelitten und den Täter sogar zuerst angegriffen. Sein Verteidiger plädiert deshalb auf Notwehr.

Manuel Hoffmann in der 7. DSDS-Mottoshow 2010Getty Images
Manuel Hoffmann in der 7. DSDS-Mottoshow 2010


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