Die Doku "Surviving R. Kelly" erschüttert Hollywood. Der Musiker soll in den 90ern mehrere junge Frauen über einen längeren Zeitraum gefangen gehalten und sexuell missbraucht haben. Obwohl der Anwalt des 52-Jährigen noch versucht hatte, die Ausstrahlung zu verhindern, flimmerte der Sechsteiler, in dem die mutmaßlichen Opfer ihre traumatischen Erlebnisse enthüllen, Anfang Januar beim US-Kabelsender Lifetime über die Bildschirme. Auch Model Cara Delevingne (26) hat sich die Doku angesehen – und ist total erschüttert!

"Ich habe mir gestern Abend die 'Surviving R. Kelly'-Doku angesehen und ich bin geschockt und empört, wie lange das gelaufen ist. Meine Gedanken sind bei allen Opfern seines emotionalen und körperlichen Missbrauchs und ihren Familien", erklärt die 26-Jährige in einem Instagram-Post: "Dieser Mann ist ein Raubtier, das sich von Macht ernährt, und ich halte ihn für weitaus schlimmer als Harvey Weinstein und er muss zur Rechenschaft gezogen werden." Im Gegensatz zu R. Kelly (52) habe es im Fall von Weinstein zumindest Untersuchungen gegeben. Die Britin wurde vom Filmmogul sexuell belästigt.

Sie selbst fühle sich irgendwie mitschuldig, weil sie von den Vorwürfen wusste, doch die Schwere der Situation nicht begriffen und weiter seine Musik gehört habe. "Hört auf die Kunst vom Künstler zu trennen, nur weil er singt, er sei ein Engel, heißt das noch lange nicht, dass er einer ist", schreibt sie weiter und bedankt sich bei Musiker-Kollegen, die auf die Vorwürfe reagieren: "Ich hoffe wirklich, dass sich noch mehr Musiker gegen dieses Monster stellen werden."

Cara Delevingne in New YorkGetty Images
Cara Delevingne in New York
Harvey Weinstein, Co-Begründer der Weinstein Company und FilmproduzentFrederick M. Brown/ Getty Images
Harvey Weinstein, Co-Begründer der Weinstein Company und Filmproduzent
R. Kelly, SängerScott Olson / Getty Images
R. Kelly, Sänger


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