Wird The Voice of Germany schon bald DSDS an der Spitze der Castingshows ablösen? Seit Beginn der aktuellen Staffel geht es in der Musiksendung mächtig rund: Besonders Neu-Juror Sido (38) sorgte für spannende Momente, indem er seine Kandidaten hart kritisierte, sich den Regeln widersetzte und damit auch seine Kollegen verärgerte. Noch nie wurde so viel über "The Voice of Germany" diskutiert. Promiflash nennt euch drei Gründe, warum die Show es jetzt mit dem Casting-Urgestein DSDS aufnehmen kann!

Erstens: "Bösewicht" Sido als Überraschungsfaktor
Seit dem Start seiner Jury-Karriere ist Rapper Sido der am meisten polarisierende Coach aller Zeiten. Im Gegensatz zu seinen Kollegen verzichtet der "Schlechtes Vorbild"-Interpret auf Samthandschuhe und Wohlfühl-Garantie – und überrascht die Zuschauer damit immer wieder aufs Neue. In der DSDS-Jury gebührt die Rolle des "Bösewichts" schon seit Jahren Dieter Bohlen (65) – anders als bei Sido, sind die üblen Sprüche des Poptitans für das Publikum jedoch bereits normal geworden. Dass der Berliner Rapper beim "The Voice"-Publikum ankommt, zeigt sich jedenfalls deutlich an den Quoten: Während die Zuschauerzahlen in den vergangenen Jahren nach den Blind-Auditions stets mächtig in den Keller gingen, hielten sie sich laut Quotenmeter zuletzt bei knapp 2,62 Millionen – ein Zuschaueranteil, der sich sehen lassen kann.

Zweitens: Bekannte Kandidaten statt No-Names
Während "Deutschland sucht den Superstar" sich mit verrückten Persönlichkeiten, schrägen Auftritten und teils aus vergangenen Staffeln bekannten Gesichtern Aufmerksamkeit verschafft, setzte "The Voice of Germany" bei der Kandidatenwahl stets auf unbeschriebene Blätter. In der diesjährigen Staffel traten jedoch schon zwei TV-Alumnis auf: Gesangstalent Sally (19) war bereits 2018 bei Germany's next Topmodel zu sehen und verfügt über 79.000 Instagram-Follower. Und Erwin Kintop (24) trat 2013 bei DSDS auf und war anschließend in Luke Mockridges (30) "Greatnightshow" sowie bei Mieten, kaufen, wohnen zu sehen. Für viele TV-Zuschauer dürften dies zwei gute Gründe gewesen sein, um einzuschalten!

Drittens: Unterhaltung, gepaart mit hoher Qualität
Was das Unterhaltungspozenzial angeht, kann "The Voice of Germany" inzwischen also durchaus mit seinem großen RTL-Bruder mithalten. Während sich die Zuschauer der Superstar-Suche in der vergangenen Staffel vermehrt über die Qualität der Anwärter und den Erfolg der Sieger beschwert hatten, präsentiert "The Voice" stets musikalisch begabte Künstler. Ob DSDS also schon bald seine Spitzenposition verliert? Was meint ihr? Stimmt unten ab.

Rea Garvey, Sido, Alice Merton und Mark Forster, "The Voice of Germany"-Coaches 2019SAT.1/ProSieben / André Kowalski
Rea Garvey, Sido, Alice Merton und Mark Forster, "The Voice of Germany"-Coaches 2019
Dieter Bohlen in der 16. Staffel von "DSDS"MG RTL D / Stefan Gregorowius
Dieter Bohlen in der 16. Staffel von "DSDS"
Sally Haas, ModelInstagram / sally.ann
Sally Haas, Model
Tanja Jelic bei DSDSMG RTL D / Stefan Gregorowius
Tanja Jelic bei DSDS
Ist "The Voice of Germany" inzwischen besser als DSDS?1147 Stimmen
975
Auf jeden Fall. Die neue Strategie ist der Hammer!
172
Nein, meiner Meinung nach nicht.


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