Das hatte sich Justin Bieber (27) sicher anders vorgestellt. Nach der Veröffentlichung seines neuen Albums "Justice" sah sich der kanadische Popstar heftiger Kritik ausgesetzt. Der Grund: An gleich zwei Stellen beinhaltet die Platte Zitate des US-amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr.. Dem Sänger wurde daraufhin vorgeworfen, die verwendeten Ausschnitte für seine Musik zu instrumentalisieren und die Zivilrechtsbewegung zu trivialisieren. Nun hat Justin Stellung zu den Anschuldigungen bezogen.

"Ich bin Kanadier. Sie haben uns nichts über schwarze Geschichte beigebracht, das war nicht Teil unseres Bildungssystems", zitiert The Hollywood Gossip den 27-Jährigen. Auf Clubhouse gestand Justin, als Kind nicht ausreichend gebildet gewesen zu sein. "Ich war ein Teil des Problems, weil ich es nicht besser wusste", räumte er ein. Er habe die Plattform nutzen wollen, um einen seltenen Moment Martin Luther Kings zu teilen, in dem jener bereits gewusst hatte, dass er für das sterben würde, für das er einstand.

Justin sei dazu bereit gewesen, den heftigen Gegenwind auf sich zu nehmen, um die kurzen Mitschnitte in sein Album integrieren zu können. Er habe damit auf die Thematik aufmerksam machen wollen. "Ich möchte weiterhin wachsen und über soziale Ungerechtigkeiten dazulernen", gesteht er allerdings auch ein. Er wisse, dass er noch einen weiten Weg zu gehen habe.

Justin Bieber im April 2021
Instagram / justinbieber
Justin Bieber im April 2021
Justin Bieber, Musiker
Getty Images
Justin Bieber, Musiker
Justin Bieber im März 2021
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Justin Bieber im März 2021
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Ja, ich finde das auch gar nicht so dramatisch.
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Nein, er hätte das einfach lassen sollen.


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