Simone Biles (24) setzt weiterhin auf Rückzug. Die US-amerikanische Turnerin überraschte zu Beginn der Woche wohl die gesamte Sportwelt, als sie bei den Olympischen Spielen in Tokio das Mannschaftsfinale der Frauen im Turnen abbrach. Später sagte sie auch ihre Teilnahme am Mehrkampffinale ab. Der Grund dafür seien mentale Probleme. Nun steht fest, dass Simone auch beim Sprung und am Stufenbarren nicht antreten wird.

Das gab der US-Turnverband nun in einem Statement bekannt. Demnach habe die 24-Jährige diese Entscheidung in Absprache mit ihren Ärzten getroffen. "Wir haben weiterhin größten Respekt vor Simone, die diese Situation mit Mut und Würde handhabt. Und vor allen Athleten, die ihr unter diesen unerwarteten Umständen beistehen", heißt es in dem Statement.

An Simones Stelle wird nun MyKayla Skinner, die sich ursprünglich nicht für diese Disziplinen qualifiziert hatte, für die jeweiligen Einzel-Starts antreten. Ob Simone dann zumindest in der kommenden Woche an den Wettkämpfen am Boden und am Schwebebalken teilnehmen wird, ist noch nicht klar.

Turnerin Simone Biles bei den olympischen Spielen 2016
Getty Images
Turnerin Simone Biles bei den olympischen Spielen 2016
Simone Biles und MyKayla Skinner in Tokio
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Simone Biles und MyKayla Skinner in Tokio
MyKayla Skinner bei Olympia 2020
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MyKayla Skinner bei Olympia 2020
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