Nachbar-Frust: Riesige Sicherheitszone um Williams Zuhause

Nachbar-Frust: Riesige Sicherheitszone um Williams Zuhause

- Sandra Janke
Lesezeit: 3 min

Prinz William (43) und Prinzessin Kate (43) haben mit ihren Kindern die Forest Lodge im Windsor Great Park bezogen – doch der Neustart sorgt für dicke Luft in der Nachbarschaft. Rund um das historische Anwesen wurde ein etwa zehn Kilometer langer Sicherheitskorridor eingerichtet, mit Zäunen, Kameras und "Zutritt verboten"-Schildern. Betroffen ist ein Teil des beliebten Parks in Windsor, den Anwohner seit Jahren nutzen. Auch eine praktische Verbindungsstraße wurde dauerhaft geschlossen, weshalb Anwohner fortan teils kilometerweite Umwege in Kauf nehmen müssen.

Die Maßnahmen sind umfassend: Parkzugänge wurden dicht gemacht, ein Parkplatz verschwand, Wege wurden umgeleitet. Selbst Anwohnerpässe, für die rund 68 Euro pro Jahr fällig werden, bringen in Teilen des Parks künftig nichts mehr – die Tore bleiben verriegelt. "Wir zahlen jährlich für die Instandhaltung eines Parks, aber wir dürfen einen Teil davon nicht mehr nutzen", beschwerte sich ein Betroffener gegenüber der Sun. Ein weiterer Anwohner klagte in der Daily Mail: "Sie sagen, man könne andere Tore nutzen, aber das geht nicht, weil man dort nirgendwo parken kann." Nur wenige der neuen Nachbarn von William und Kate zeigten Verständnis: "Die Sicherheit von William, Kate und ihrer Familie ist von größter Bedeutung."

Viele Anwohner fühlen sich von den Maßnahmen überrumpelt – und von der Königsfamilie im Stich gelassen. Besonders sauer stößt vielen das Schweigen des Palastes auf: Man habe "null" Bemühungen gespürt, die Nachbarschaft einzubeziehen oder sich für die Einschnitte zu entschuldigen – ein Nachbar meint, "es wäre anständig gewesen, wenigstens eine Flasche Wein oder ähnliches zu schicken". Während der Palast nach eigenen Angaben nur von "minimalen" Beschwerden spricht, verteidigt der konservative Abgeordnete Jack Rankin die Maßnahmen als notwendig, damit William und Kate mit ihren drei Kindern in Ruhe und Sicherheit leben können. Rechtlich wurde die Umgebung der Forest Lodge inzwischen zur Hochsicherheitszone: Das Innenministerium hat das Gebiet nach dem Serious Organised Crime and Police Act 2005 zur Sperrzone erklärt, unerlaubtes Betreten kann nun sofort zu Festnahmen führen.

Für William und Kate ist die Forest Lodge mit ihren acht Schlafzimmern, Marmorkaminen, Ballsaal und Tennisplatz als langfristiges Familiennest gedacht – auch für die Zeit, in der sie eines Tages als Königspaar leben sollen. Vor dem Umzug residierte die Familie im nur wenige Kilometer entfernten Adelaide Cottage, das allerdings mit belastenden Erinnerungen verbunden gewesen sein soll. Die neue Residenz liegt mitten im Grünen, bietet den drei Kindern George (12), Charlotte (10) und Louis (7) viel Platz und liegt zudem in der Nähe von Kates enger Vertrauter, Herzogin Sophie von Edinburgh (60).

Die Königsfamilie betrachtet Botschaften am Kindness Tree vor dem Together At Christmas-Gottesdienst in der Westminster Abbey, 2025
Getty Images
Die Königsfamilie betrachtet Botschaften am Kindness Tree vor dem Together At Christmas-Gottesdienst in der Westminster Abbey, 2025
Forest Lodge, ehemals Holly Grove, im Windsor Great Park, fotografiert 2018 von Historic England
Imago
Forest Lodge, ehemals Holly Grove, im Windsor Great Park, fotografiert 2018 von Historic England
Windsor Great Park bei der Forest Lodge, Luftaufnahme aus dem Historic England Archive
Imago
Windsor Great Park bei der Forest Lodge, Luftaufnahme aus dem Historic England Archive
Prinzessin Charlotte, Prinz Louis und Prinz George, Kinder von Prinz William und Prinzessin Kate
Instagram / princeandprincessofwales
Prinzessin Charlotte, Prinz Louis und Prinz George, Kinder von Prinz William und Prinzessin Kate
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