Haftbedingungen für angeklagten Nick Reiner sind verändert
Während Nick Reiner, der Sohn des verstorbenen Regisseurs Rob Reiner (†78), auf seine Anklage wartet, sollen sich seine Haftbedingungen geändert haben. Laut Mirror steht der 32-Jährige nicht mehr unter Suizidbeobachtung, bleibt jedoch in einer speziellen Einheit für psychische Gesundheit innerhalb der Twin Towers Correctional Facility in Los Angeles. Nick wurde angeklagt, seine Eltern Rob und Michele Reiner (†70) in deren Wohnsitz in Brentwood, Kalifornien, getötet zu haben.
Nach Angaben des Magazins People bleibt die Hochsicherheitsüberwachung jedoch bestehen: Nick wird weiterhin in sogenannter High Observation Housing untergebracht, alle 15 Minuten kontrolliert und beim Verlassen der Zelle von einem Deputy eskortiert. Er esse und schlafe den Angaben zufolge ohne gravierende Zwischenfälle, die Mahlzeiten nehme er allein in seiner Zelle ein. Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht trug der mutmaßliche Täter eine blaue Schutzjacke, die als Suizidpräventionsweste gilt und für ihn fortan nicht mehr verpflichtend ist. Zuvor hatten unter anderem Los Angeles Times und TMZ vorliegende Informationen veröffentlicht, wonach bei Nick eine Schizophrenie diagnostiziert worden sei und Änderungen seiner Medikation wenige Wochen vor dem Tod seiner Eltern zu einem auffälligen und zunehmend beunruhigenden Verhalten geführt haben sollen.
Das unfassbare Familiendrama der Reiners hatte im Dezember 2025 über Hollywood hinaus schockiert. Neben dem Angeklagten Nick stand auch Robs Tochter Romy (28) im Fokus der Öffentlichkeit, soll sie laut New York Times ihre getöteten Eltern im Familienanwesen aufgefunden haben. Der jüngste Rückzug von Nicks ehemaligem Anwalt und die damit verbundene Unsicherheit über seine Verteidigung könnten für die Familie eine zusätzliche Belastung bedeuten.





